Samstag, 30. Juni 2012

Das Taschenbuch

Immer wieder wurde ich von Freunden und Bekannten gefragt: "Und dein Buch gibt es wirklich nur als eBook?"
Woraufhin ich immer antworten musste: "Ja, nur in elektronischer Form."

Aber das war gestern! Denn seit heute kann man das Buch auch als Taschenbuch bestellen. Create Space, eine amazon Tochtergesellschaft, hat es mit ihrem Print on Demand Verfahren möglich gemacht.

http://www.amazon.de/Einsatzort-Vergangenheit-Ein-Zeitreiseroman-1/dp/1477691634/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1341052769&sr=8-4


Mittwoch, 27. Juni 2012

Sneak Peek

Wie bereits geschrieben, ist "Einsatzort Vergangenheit" nicht als Einteiler gedacht, sondern wird auf alle Fälle fortgesetzt. Leider fehlt mir derzeit ein wenig die Zeit zum Schreiben, denn ich habe auch noch einen richtigen Beruf, der immer noch vorgeht.
Langsam aber sicher nimmt auch der zweite Teil Gestalt an und in jeder freien Minute, die ich erübrigen kann, schreibe ich fleißig weiter.
Damit das nicht nur so daher gesagt ist, kommen jetzt die ersten Zeilen des zweiten Teils, als sogenannter Sneak Peek. Achtung wer den ersten Teil noch nicht zu Ende gelesen hat, sollte jetzt besser aufhören, denn er beginnt gleich mit einem Spoiler!

Viel Spaß beim Lesen!


Bis vor wenigen Monaten war ich noch felsenfest davon überzeugt gewesen, das Lehrerin zu sein mein Traumberuf ist. Doch dann, an einem Tag im September wurde meine Welt auf den Kopf gestellt und seitdem war ich zu der Überzeugung gekommen, dass es mir doch um einiges besser gefiel, Zeitreisende zu sein. Vor allen Dingen, wenn Montagsmorgens der Wecker klingelte und man zur Schule musste.
   "Nur noch ein paar Minuten, Meg", murmelte ich, als mich der Wecker aus meinen tiefen Träumen riss.
   "Hast du vergessen, dass deine Zofe dich verraten und verkauft hat?", ertönte statt der Stimme meiner Zofe, die meines Partners und Freundes Phil. Ich schlug die Augen auf, blinzelte einige Male und blickte ihn mit verschlafenen Augen an. Er lag neben mir und schien schon hellwach zu sein, wenn man nach seinem fröhlichen Grinsen gehen konnte, mit dem er mich anstrahlte. Er beugte sich zu mir hinüber und gab mir einen kurzen, aber sehr liebevollen Kuss. Das war eindeutig besser, als wenn mich Meg geweckt hätte. Meg! Wehmütig dachte ich an die Zeit, die ich bis vor Kurzem noch am Hofe von Elizabeth I. verbracht hatte und leider auch daran, dass mich dieses kleine Biest hintergangen hatte. Ich hatte ihr vertraut und sie hatte nichts Besseres zu tun gehabt, als jeden unserer Schritte an den Chef des Geheimdienstes weiterzuleiten. Ich hatte meine Lehre daraus gezogen und würde zukünftig vorsichtiger sein und niemandem mehr blind vertrauen, nur weil er oder sie nett zu mir war.
   "Außerdem sind wir wieder in der Gegenwart, wo ich keine Zofe mehr brauche", erwiderte ich mit leisem Bedauern in der Stimme. Es hatte schon etwas für sich gehabt, jemanden zu haben, der einen von morgens bis abends umhegte und pflegte. Ich hatte mir keine Gedanken darum machen müssen, wie meine Kleider sauber wurden oder wie meine Wohnung aussah, alles war immer perfekt aufgeräumt gewesen. Es nutzte nichts dem Ganzen hinterher zu jammern, unser Auftrag war zu Ende und wir waren wieder sicher in der Gegenwart gelandet. Zurück zu Schularbeiten und Elternabenden! 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Der Urlaub ist leider vorbei

Es war ein wenig still in den letzten Tagen auf dieser Seite, aber nicht, weil ich keine Lust gehabt hätte hier etwas Neues zu berichten. Nein, ich war in den letzten Wochen im Urlaub und bin zusammen mit meinem Mann durch die USA gereist. Und im Urlaub muss man auch mal fünf gerade sein lassen und nicht immer für jeden verfügbar sein.

Bei unserer kurzen Stippvisite in Washington, D.C. bin ich im Capitol auf etwas gestoßen, was ich unbedingt teilen möchte. In der Rotunda werden alle möglichen Menschen geehrt, die in irgendeiner Weise eine große Bedeutung für die USA haben. Sei es Christoph Columbus, Pocahontas oder aber auch Sir Walter Raleigh.
Irgendwie fand ich es schön, dass er als doch so wichtig erachtet wird und dort eine eigene, wenn auch kleine, Büste zu seiner Wertschätzung dort errichtet bekommen hat.


Wir haben in den letzten Wochen viel erlebt und gesehen, einiges hat sich für eventuelle spätere Verarbeitung in meinem Köpfchen festgesetzt. Aber wie bei jedem Urlaub war es bei diesem auch so: Er war viel zu schnell vorbei.

Und nun bin ich wieder hier und mache mich auch wieder ans Werk...

Es gibt so viel zu tun, wenn es nach mir ginge, könnte der Tag 28 Stunden haben und selbst dann wäre noch nicht alles erledigt. Ich glaube, ich brauche Urlaub.