Dienstag, 10. Juli 2012

Warum eigentlich das elisabethanische Zeitalter?

Mir war relativ schnell klar, dass ich einen Zeitreiseroman schreiben möchte, nur wohin sollte ich meine Protagonisten schicken? Und zu welcher Zeit? Egal, was mir einfiel, die Geschichte fand immer in London oder England statt. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich ein großer England- und ein noch viel größerer Londonfan bin. Sollten sie zu Charles Dickens oder Arthur Conan Doyle reisen? Oder doch lieber nach Bath zu Jane Austen? Aber irgendwie klang das alles nicht richtig.

Wie meine Hauptfigur, Laura, habe ich eine besondere Vorliebe für "Shakespeare in Love" und auch ich kann nicht aufzählen, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Und mit einem Schlag war es ganz klar, wo die Reise hingehen sollte.Ich legte die DVD zum wiederholten Male in meinen Player und schon während der Eröffnungsszene war ich von meiner Idee überzeugt.

Schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es eine Tanzszene zwischen Laura und Phil geben musste, die ordentlich knisterte. Die Tanzszene in "Shakespeare in Love" war sicherlich ausschlaggebend, aber letztendlich doch nicht diejenige, die ich vor Augen hatte.

Denn es gibt noch einen weiteren Film mit dem grandiosen Joseph Fiennes, der zur gleichen Zeit, wie mein Lieblingsfilm spielt. Die Rede ist von "Elizabeth" und die Tanzszene während des Krönungsbanketts wurde unter anderem zum Vorbild für die Tanzszene, in der Phil und Laura die Volta üben.


Und noch eine weitere Tanzszene habe ich gefunden, ebenfalls aus einem Film, der die jungfräuliche Königin zum Thema hat. Leider habe ich es bis heute noch nicht geschafft, mir diesen Film anzusehen, aber er steht ganz oben auf der Liste, der Filme, die ich noch sehen muss, alleine wegen dieser Tanzszene.





Vielleicht kann sich nun der ein oder andere etwas mehr unter einer Volta vorstellen, immerhin spielt der Tanz doch eine relativ wichtige Rolle.