Sonntag, 10. März 2013

Nach dem zweiten Teil ist vor dem dritten Teil

Seit einer Woche ist "Zwischenstation Gegenwart" bei Amazon als eBook erhältlich. Am Freitag habe ich die Datei für das Taschenbuch freigegeben und warte seitdem auf die Veröffentlichung bei Amazon.  In absehbarer Zeit wird das eBook auch bei anderen Anbietern erhältlich sein. 

Eigentlich könnte ich mich also jetzt zurücklehnen und verschnaufen, vielleicht ein wenig Däumchen drehen. Und? Tue ich das? Nein, meine Verschnaufpause habe ich mir in der Zeit, in der das Buch im Korrektorat war, gegönnt. Nun heißt es zurück an den Laptop und zurück in die Vergangenheit. 

Nicht umsonst trägt der zweite Teil das Wort Gegenwart im Titel und ich weiß, dass es ein Risiko ist, einen Teil einer Reihe, in der es um Zeitreisen geht, fast nur im Hier und Jetzt spielen zu lassen. 
Aber mit der Gegenwart ist jetzt Schluss! Hoch und heilig versprochen! 

Der dritte Teil ist definitiv wieder ein Zeitreiseroman und ich bin schon seit einiger Zeit dabei, mich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zurechtzufinden. Wer meinem Blog folgt, weiß, dass es ursprünglich geplant war, diesen Erzählstrang noch im zweiten Teil unterzubringen. Es fiel mir damals nicht leicht, mich gegen jegliche Zeitreise zu entscheiden, aber nach reiflicher Überlegung war klar, dass es so der beste Weg ist. Und so beginnt der dritte Teil genau da, wo der zweite Band geendet hat. 

Die Recherchen dazu sind zum Teil auch eine Zeitreise für mich. Ich bin in Mainz aufgewachsen und habe mich schon von jeher für die Geschichte meiner Heimatstadt interessiert, aber erst jetzt tauche ich komplett darin ein. Jeder Besuch in Mainz wird zum Abenteuer für mich, denn wenn man genau hinschaut, gibt es überall Hinweise auf die Geschichte und sei es nur durch Hinweisschildern an den Hauswänden der Innenstadt. Ich hoffe, dass ich meine Begeisterung und auch Liebe zu meiner Heimatstadt auf meine Leser übertragen kann. Sicherlich gibt es genügend Bausünden der Nachkriegszeit zu bestaunen, wer den Münsterplatz kennt, wird wissen, was ich meine, aber wer sich genauer mit der Stadt befasst, wird kleine, enge Gassen wie im Mittelalter entdecken und sich an den Chagall-Fenstern von St. Stephan erfreuen. Mainz ist zweifelsohne eine Reise wert! 


ABER, für Laura und Phil wird das Mainz des 19. Jahrhunderts nicht die einzige Zeitreise bleiben. Derzeit plane ich für die beiden auch noch einen längeren Ausflug ins Mittelalter. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet und was ich dort lerne. Und ich bin mir sicher, dass das nicht die einzigen Zeitreisen der beiden in diesem Band sein werden ...

Ich werde euch auf dem Laufenden halten!