Montag, 14. April 2014

Könnte mein Tag bitte 48 Stunden haben?

Kennt ihr das auch? Morgens klingelt der Wecker zu einer extrem unchristlichen Zeit ( in meinem Fall kurz vor halb sechs) und abends schleppt man sich wie immer viel zu spät ins Bett. Wenn man dann überlegt, was man den Tag über geschafft hat, stellt man fest, dass man eigentlich kaum etwas bewegt hat.
So geht es mir momentan jedenfalls und dabei gibt es so vieles, was ich tun möchte:


  • weiterschreiben am vierten Band von "Einsatzort Vergangenheit"
  • die notwendigen Recherchen dazu machen
  • überhaupt mal wieder ein Buch zum Spaß lesen
  • einen meiner vielen Filme/Serien anschauen, die ich mir gekauft habe und die nur auf mich warten. Die dicke Staubschicht auf dem Regal zeugt davon, dass ich nicht wirklich dazu komme. 
  • Was mich dazu bringt, dass ich auch noch meinen Frühjahrsputz machen müsste, aber ich glaube wirklich, dass man Prioritäten setzen muss und ich diesen Punkt erst einmal hinten anstelle
  • ein paar Blogger anschreiben und sie fragen, ob sie meine Bücher lesen und rezensieren möchten
  • aktiver auf Facebook und Twitter sein
  • mehr Blogeinträge verfassen
  • eine Leserunde zu "Zwischenstation Gegenwart" und "Endstation Vergangenheit?" zu veranstalten
Ich will nicht jammern, ich mache durchaus auch noch Sachen, die mir Spaß machen, aber es ist tatsächlich so, dass mir nach der Arbeit abends einfach kaum noch Zeit bleibt, alles unter einen Hut zu bringen. Irgendetwas kommt immer zu kurz, Seien es meine Freunde und Familie oder die Schreiberei nebst allem was dazu gehört.

Darum hätte ich gerne, dass mein Tag mehr Stunden hat als sie mir derzeit zur Verfügung stehen. Da dies leider unmöglich ist und ich derzeit nicht von meinen Einnahmen aus den Buchverkäufen leben kann, wird sich auf absehbare Zeit nicht viel ändern. 

Was das Lesen von Büchern angeht, werde ich wohl bis zum nächsten Urlaub warten müssen und darauf hoffen, dass der Speicher meines Kindles noch so lange durchhält und ich beim Kindle Deal des Tages oder Deal der Woche auch einmal Nein sagen kann. 

Was das Schreiben und die Recherche angeht, bin ich recht diszipliniert und versuche zumindest an zwei Tagen in der Woche und am Wochenende zu schreiben. Alles andere darüber ist toll, geht aber doch an die Substanz, wie ich am Ende einer Woche dann feststelle. 


Sollte einer von euch Bloggern diesen Eintrag lesen und sich fragen, warum ich ihn oder sie nicht angeschrieben habe, und ihn gefragt habe, ob er oder sie mein Buch lesen mag, ist herzlich dazu aufgerufen sich bei Interesse bei mir zu melden. Ich weiß, dass es eigentlich anders herum läuft und ihr euch in der Regel nicht vor Anfragen retten könnt, aber vielleicht sagt ihr euch: "Och Mensch, ein Zeitreiseroman oder die Fortsetzung von "Einsatzort Vergangenheit" würde ich tatsächlich gerne lesen. Zögert nicht :-) Ich freue mich über jeden der sich bei mir meldet. 

Für alle anderen Sachen findet sich bestimmt auch noch eine Lösung. Nur was den Frühjahrsputz angeht, bin ich mir noch nicht ganz so sicher ...