Gelesene Bücher

Hier werde ich nach und nach eine Liste der Bücher erstellen, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich werde keine Rezensionen schreiben, aber eine kurze Begründung, warum mir das Buch gefallen hat oder nicht, oder warum es nur so lala war.


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B

Bartsch, Corinna - Kirschroter Sommer: Wenn man nur den ersten Band der beiden Bücher liest, sitzt man am Ende da und fragt sich: "Das soll es jetzt gewesen sein?" Deshalb meine Empfehlung beide Bände zusammen zu kaufen, ansonsten könnte die Enttäuschung am Ende groß sein.

Bartsch, Corinna - Türkisgrüner Winter: Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich es wirklich als Fortsetzung bezeichnen möchte. Für mich bilden die beiden Bände eine Einheit und ich bin froh, dass ich Band zwei schon auf meinem Kindle hatte, als ich mit dem ersten fertig war. Die Geschichte ist süß, wenn auch nicht immer ganz für mich nachvollziehbar. Emely ist mir teilweise zu zickig und ich kann nicht ganz verstehen, warum Elyias sich in sie verliebt hat. Hinzu kommt, dass ich der Meinung bin, dass es nicht unbedingt zwei Bände hätten sein müssen. Einige Kürzungen an einigen Stellen hätten dem Buch nicht geschadet und man hätte einen wunderschönen Liebesroman gehabt. Aber wie dem auch sein, beide Bände lohnen sich durchaus zu lesen.
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Harkness, Deborah - A Discovery of Witches: Um das Buch bin ich im sprichwörtlichen Sinne mehrfach herumgeschlichen. Ich hatte es das erste Mal in einer Buchhandlung gesehen und der Klappentext klang vielverprechend. Zu Hause habe ich erst einmal die Rezensionen auf Amazon gelesen und dann beschlossen, dass ich das Buch doch lieber nicht lese. Zum einen, weil einige Leser meinten, es sei sterbenslangweilig und es passiert nichts und zum anderen, es geht auch um Vampire. Hexen und Zauberer mag ich, Vampire - nein, danke!  Es ist ein Trend, dem ich nicht hinterher gelaufen bin. Ich habe vor einigen Jahren mal einen Band aus der Biss-Reihe gelesen und muss gestehen, dass ich mich selten so gelangweilt und genervt gefühlt habe, wie bei diesem Buch. Irgendwie sind Vampire nicht meins. Aber dann habe ich gesehen, dass es einen zweiten Band gibt und den musste ich natürlich lesen. Immerhin geht es dabei um eine Zeitreise ins elisabethanische London. Kommt einem irgendwie bekannt vor Da ich ungerne Bücher einer Reihe durcheinander lese, habe ich mir das Buch dann doch gekauft. Ich muss gestehen, dass ich positiv überrascht bin und mir das Buch außergewöhnlich gut gefallen hat. Die Yogaszenen und das angeblich dauernde Tee- und Weintrinken fand ich nicht langweilig. Sie kamen auch nicht ständig vor, wie einige Rezensenten schrieben. Die Geschichte um die Hexe Diana und den Vampir Matthew hat mich in ihren Bann gezogen und es war der erste Roman, in dem Vampire vorkamen, der mir richtig Spaß machte. Der teilweise trockene Humor hat mich zum Lachen gebracht und das Rätsel um Ashmole 782 ließ mich nicht mehr los.

Harkness, Deborah - Shadow of Night: Diana ist eine Hexe, aber eine, die nicht wirklich zaubern kann. Um das zu ändern und um das berüchtigte Buch Ashmole 782 zu finden, reisen Diana und Matthew ins England zu Zeiten Königin Elisabeth zurück. Als ich das erste Mal davon hörte, wurde ich sofort hellhörig und es war klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Ein weiteres Buch, das in der Zeit wie mein eigenes spielt? Her damit. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mehr als froh darüber bin, dass das Buch einige Zeit nachdem ich mein Buch veröffentlicht habe, erschienen ist. Es gibt einige Parallelen, nicht viele, aber dennoch waren sie vorhanden. So kann ich wenigstens beruhigt nachts schlafen und muss mir keine Gedanken darum machen, dass vielleicht eines Tages jemand um die Ecke kommt und sagt, ich hätte aus dem Buch geklaut. Nun aber zurück zum Buch. Komischerweise gab es einige Rezensionen, die dem Buch vorwarfen nur ein historischer Roman zu sein. Dem kann ich nicht zustimmen. Ja, es ist ein historischer Roman und man merkt, dass diese Zeit das Fachgebiet der Autorin ist, aber dennoch geht es weiterhin um die Geschichte von Diana und Matthew. Diana erfährt, dass sie nicht wie andere Hexen ist und wesentlich mächtiger ist, als vermutlich alle anderen Hexen dieser Welt. Ein bisschen genervt war ich von der Tatsache, dass es so dargestellt wurde, dass in der Vergangenheit alle davon wissen dürfen, dass es Hexen, Vampire und Dämonen gibt. Im Band eins war es noch so, dass man zwar unter den Menschen weilte, aber immer unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit. In der Vergangenheit jedoch wissen alle darüber Bescheid und auch die Hexenverfolgungen in Schottland werden eher zur Nebensache. Hier ist Matthew ein Freund und Berater der Königin und Kaiser Rudolfs. Es spielt auch keine Rolle für Elisabeth, dass er offensichtlich Katholik ist. Das war mir einfach zu weit hergeholt. Dennoch hat mir das Buch äußerst gut gefallen und ich habe den Ausflug in die Vergangenheit genossen. Zumal es mir bei einigen Personen so vorkam, als sei es ein Wiedersehen mit guten, alten Bekannten. So spielt auch ein gewisser Walter Raleigh eine gewisse Rolle in dem Roman. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf den dritten Teil der Reihe, denn ich will endlich wissen, was es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich hat und welche Rolle genau Diana und Matthew darin spielen.


Higgins, Kristan - Fang des Tages: Ich bin froh, dass ich für dieses Buch keinen Cent gezahlt habe, sondern es im Zuge der Valentinsaktion für den Kindle kostenlos bekommen habe. Die Geschichte ist nett, aber das war es auch schon. Bis zum Ende wird mir nicht klar, warum sich die Heldin in den Helden verliebt. Er kann gut küssen und ist fantastisch im Bett, ansonsten ist er wortkarg und auch ansonsten ziemlich unsympathisch. Es gab ein paar nette Sprüche im Buch, der Knaller war es nicht.
Aber zwei Dinge ärgerten mich wirklich:
1. Ich habe mir vor Jahren einmal geschworen, dass ich keine Bücher mehr lese, die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurden. Der Auslöser damals war das Wörtchen Ingwerbier, das mich stutzig werden ließ. Irgendwo sollten Grenzen sein und wenn man Getränke, die man auch hier unter dem Namen Ginger Ale bestens kennt, ins Deutsche übersetzt, wird es lächerlich. Bei diesem Buch war es ähnlich, nur wurde hier aus French Toast Arme Ritter gemacht. Es sind fast die gleichen Rezepte, aber nur fast. Denn statt frischem Toast werden bei Armen Ritter alte Weißbrotscheiben verwendet. Der Teufel liegt im Detail und ich finde, da hätte man beim Original bleiben können. Es waren noch mehr von diesen merkwürdigen Übersetzungen zu finden, aber was mich noch viel mehr nervte, war
2. Wäre dieses Buch von einem Indie-Autor oder Autorin veröffentlicht worden, würde es vermutlich nur so schlechte Rezensionen hageln. Warum? Weil die Formatierungsfehler und falsche Rechtschreibung schon mehr als grenzwertig war. Andauernd waren Leerzeichen am Ende der wörtlichen Rede zu finden und das Anführungszeichen kam erst dann. Oft genug führte es dazu, dass das Anführungszeichen unmotivert in einer einzelnen Zeile alleine da stand. Oder manche Zeilen endeten in der Mitte und wurden leer gelassen und gingen in der nächsten Zeile weiter. Von den falsch geschriebenen Worten ganz zu schweigen. Dieses Buch ist von einem Verlag veröffentlicht worden! Wozu zahlt der Verlag seinen Mitarbeitern Geld, wenn sie Arbeiten abliefern, die dermaßen mangelhaft sind? Sorry, dafür habe ich kein Verständnis und merkwürdigerweise meckert keiner in den Rezensionen bei Amazon darüber, dass das E-Book so dilettantisch aufbereitet ist. Wäre es aber von einem Nobody geschrieben worden, würden sich massig Stimmen finden, die darüber meckern, wie man so etwas nur veröffentlichen kann. Auch bei Indie-Büchern kommen mal Fehler vor, aber man darf nicht vergessen, dass wir fast alles selbst machen und unsere Bücher nur einen Bruchteil dessen kosten, was ein Verlagsbuch kostet. Darum ist es umso ärgerlicher, wenn ein Verlagsebook derart schlampig in den Verkauf geht.


I
J

James, E.L. - 50 Shades of Grey (Trilogie): Ja, ich gebe es zu, ich musste DEN Bestseller auch lesen. Während Band eins noch eine gewisse Faszination auf mich ausübte und ich mich herrlich über die Dialoge Anas mit ihrer inneren Göttin amüsiert habe, habe ich mich durch die Folgebände mehr oder weniger gequält. Den dritten Band habe ich noch nicht mal mehr ganz zu Ende gelesen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich hatte genug von den Dialogen: "Verlass mich nicht, du bist mein Leben." "Nein, ich bleibe bei dir, ich liebe dich!", gefolgt von irgendwelchen Bettszenen, die einem irgendwann auch nur noch auf den Keks gingen. Sobald auch nur irgendwie eine Handlung zu erkennen war, setzte das übliche Strickmuster ein: Ana und Christian streiten sich, sie haben wilden, unglaublichen S... und texten sich mit Liebesschwüren zu. Sorry, aber das war echt zu viel des Guten.
Im Nachhinein betrachtet kann ich nicht verstehen, wieso alle Welt verrückt nach dem Buch ist und es Millionen von Frauen da draußen gibt, die sich einen Kontrollfreak wie Christian wünschen. Ich verbuche die Bände unter "Verlorene Zeit" und werde künftig nicht mehr jedem Trend hinterherlaufen.

K

Koppold, Kathrin - Aussicht auf Sternschnuppen: Ein wunderbarer leichter, lockerer Liebesroman, der mir sehr vergügnliche Stunden bereitet hat. Endlich mal wieder eine Heldin, die nicht mit Lügen durchs Leben kommt, sondern klug und realistisch ist.
L
M

Meister, Derek - Flutgrab: Lange hatte ich auf die Fortsetzung der Reihe um den brummigen Rungholt gewartet. Geflucht hatte ich als ich erfuhr, dass der Erscheinungstermin verschoben worden war. Und dann war es soweit und ich begann gleich mit dem Lesen. Ich habe während des Lesens noch nie so sehr gefroren und mich unwohl gefühlt wie bei diesem Buch. Ununterbrochen regnete es, die Kälte kroch in meine Glieder und kein einziges Mal fühlte ich mich wohl. Und das übertrug sich auch auf das Buch. Ich weiß nicht, ob Herr Meister die Geschichte um Hiob neu erzählen will, aber derzeit habe ich diesen Eindruck. Klar kann nicht immer alles nur durch die rosarote Brille betrachtet werden, aber in diesem Buch war es mir einfach zu trüb, zu depressiv. Rungholt war noch nie sympathisch, aber das war in Ordnung, denn ich mochte den brummeligen Händler aus Lübeck. Aber dieses Buch konnte mich nicht begeistern und ich weiß nicht, ob ich den nächsten Band lesen möchte.

Metzenthin, Melanie - Die Sündenheilerin : Endlich mal wieder ein historischer Roman, wie ich ihn mag. Lebendig, bunt und wunderschön erzählt. Wer Lust auf eine Reise ins Mittelalter hat, dem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.

Metzenthin, Melanie - Schicksalsstürme: Mein zweites Buch der Autorin und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Ich durfte in eine weniger bekannte Episode der Geschichte eintauchen und habe einiges über den Kampf der Hansestädte gegen die Dänen gelernt. Aber auch die Hauptgeschichte, die des jungen Mannes ohne Gedächtnis und Brida, seiner Retterin, wusste zu begeistern. Ein Mann, der nicht mehr weiß, wer er wirklich ist, Feind oder Freund? Mir hat es Spaß gemacht und ich weiß, dass ich auch das nächste Buch der Autorin sicherlich lesen will.

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Raybourne, Deanna - The Dark  Enquiry : Der fünfte Band um Lady Julia und Nicolas Brisbane. Die  Mischung aus Krimi, Romanze und Humor der im ausklingenden 19. Jahrhunderts spielenden Reihe ist gut aufeinander abgestimmt und höchst unterhaltsam. Leider war der dieser Teil der schwächste und wusste nicht ganz so zu überzeugen wie die Bücher zuvor.

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