Sonntag, 18. November 2012

Das Ziel ist fast in Sicht!

Wie schon in meinem letzten Post geschrieben, fängt nun die Arbeit erst richtig an. Todesmutig und bei Dauerregen habe ich mich also am Samstag vor einer Woche auf den Weg gemacht und vor Ort Recherche betrieben. Dabei stand auch ein Besuch des Stadthistorischen Museums der Stadt Mainz auf dem Programm. An dieser Stelle möchte ich den zwei Damen noch einmal ganz herzlich für ihre guten Ideen und ihre freundliche Aufnahme danken. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis zum letzten Samstag noch nie in diesem Museum war und vermutlich wäre ich es bis heute nicht gewesen, wenn ich nicht im Zuge der Recherche des zweiten Teils darauf aufmerksam geworden wäre. Für mich war der Besuch auf alle Fälle ein lohnender. Nicht nur, dass ich dort meinen historischen Stadtplan bekommen habe, nein ich habe eine Idee bekommen, die ich so niemals im Leben gehabt hätte. Es war nur ein kleines Hinweisschild, aber das hat mir den endgültigen Fahrplan für das Buch vorgegeben.


Wenn ich also nach Feierabend nicht da sitze und wie eine Wilde schreibe, dann blättere ich in den Büchern, die ich mir zur Recherche herangezogen habe und begebe mich auf eine persönliche Zeitreise in meine Heimatstadt, die mir so vertraut ist und dann doch wieder so fremd.
Mein Recherchestapel


Denn das Mainz, das ich in meinem Buch beschreibe, hat leider mit dem heutigen nicht mehr viel gemein.Vieles ist im Krieg zerstört worden und es gibt nicht mehr allzu viele Ecken, die heute noch genauso existieren wie in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Aber, und das ist das Wichtigste, was ich euch mit diesem Post berichten wollte, das Ende des Buchs nähert sich mit ganz großen Schritten! Wenn alles gut geht, werde ich noch vor Weihnachten fertig. Wenn das Buch Lektorat und Testleserinnen unbeschadet überstanden hat, steht einer Veröffentlichung im ersten Quartal 2013 nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag; ich muss jetzt weiterschreiben!