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Lord Gänseblümchen und Lady Violet oder wie war das noch mal mit den Titeln?

Ich schreibe nicht nur historische Liebesromane, sondern lese sie auch unheimlich gern. Was ich daran mag? Das Setting, das Eintauchen in eine längst vergangene Zeit, in der die Moralvorstellungen und die Rolle der Frau nicht mit meinen übereinstimmen, aber es auch noch solche Tugenden wie Höflichkeit und gutes Benehmen gab. Beides ist in den letzten Jahren unserer schnelllebigen Zeit, in der man sich in der Anonymität des Internets verstecken kann, etwas auf der Strecke geblieben. Mit dem Lesen historischer Liebesromane habe ich als Teenager angefangen, dann als ich Ende zwanzig war, habe ich auf dem Markt nichts mehr gefunden, das mich wirklich angesprochen hat. Das lag hauptsächlich daran, dass die Geschichten fast keine Geschichten mehr waren, sondern sich hauptsächlich nur noch um den gemeinsamen Beischlaf drehten. Als ich dann selbst anfing, historische Liebesromane zu schreiben, habe ich meine Liebe dazu wieder entdeckt und ein paar Autorinnen gefunden, deren Bücher nicht nur d...

Wer hat an der Uhr gedreht?

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Heute Nacht werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt und die Winterzeit kehrt ein. Und ist stelle mir die Frage: Wo ist der Sommer hin? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Zeit nur so an mir vorbei gerast ist und wenn man mich fragt, was ich die letzten Wochen so gemacht habe, kann ich eigentlich nur mit einem Schulterzucken antworten. Aber stimmt das? Überleg, grübel, ha! Nein, ich war eigentlich in den letzten Monaten ziemlich fleißig und kann sogar mit Ergebnissen aufwarten :-) Ich habe eine winzig kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die in das Einsatzort Vergangenheit Universum gehört und "Keine Küsse unterm Weihnachtsbaum" heißt. Sobald das Cover fertig ist, geht die Geschichte online. Es ist eine Kurzgeschichte, die ich eigentlich nur zum Spaß geschrieben hatte, die mir aber so viel Spaß bereitet hat, dass ich sie ein wenig ausarbeitet habe und nun als kleines Weihnachtsplätzchen anbiete. Mein historischer Liebesroman "Eine tugendhafte Lady" i...

Schreibklausur - Oder zehn Tage Wahnsinn - Teil 2

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Die Hälfte meiner sogenannten Schreibklausur ist um und ich gehe voll darin auf. Ist es eigentlich noch eine wirkliche Klausur oder einfach eine kleine Schreibzeit? Mhm, seht selbst ... Tag 6: Ich will länger schlafen, doch der Wecker klingelt unerbittlich um halb sieben. Was meckere ich eigentlich? Ich darf eine Stunde später aufstehen als sonst. Aber heute will ich länger im Bett bleiben. Ich habe Urlaub! Aber mein Mann nicht und der muss irgendwann im Büro auftauchen. Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die einfach weiterschlafen können, wenn der Wecker des anderen klingelt, stehe ich natürlich auch auf. Ein Blick auf meinen Fitnesstracker sagt mir, dass ich letzte Nacht sieben Stunden geschlafen habe. Sieben Stunden? Wann habe ich das letzte Mal gehabt? In den letzten Monaten kaum. Ich kann mich kaum daran erinnern, dass ich überhaupt mal mehr als fünf oder sechs Stunden geschlafen habe. Ich bin am Ende und merke, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Urlaub, um ...

Wie ich auszog, die Welt zu erkunden

Wer wie ich Bücher schreibt, dem erzähle ich vermutlich nichts Neues, dass es neben einem spannenden Plot und glaubwürdigen Protagonisten noch etwas anderes gibt, dass zu einem guten Roman gehört. Was das ist? Das Setting! Ein gutes Setting, das auf den Leser so authentisch wirkt, als habe der Autor jeden Winkel seines Handlungsorts besucht, ist mehr wert als manch einer glauben mag. Dabei ist es unwichtig, ob die Geschichte in der Gegenwart oder, wie zum großen Teil in meinen Romanen, in der Vergangenheit spielt. Wichtig ist, dass man dem Leser glaubhaft vermitteln kann, dass man sich mit dem Ort, den man als Autor in seinem Buch beschreibt, vorstellen kann.  Gut, man könnte nun hingehen und die eigene Stadt als Handlungsort festlegen. Lebt man in Hamburg, Berlin oder New York oder einer anderen x-beliebigen Großstadt, dann kann das ziemlich von Vorteil sein, denn dann kennt man die Stadt und weiß wovon man berichtet. Man kennt die schönen und die weniger schönen Ecken, weiß w...

Warum gibt es das bei uns nicht?

Wer meine Bücher kennt, der wird sich vielleicht ein wenig wundern, warum die meisten Zeitreisen Laura und Phil nach England führen. Mag ich Deutschland etwa nicht? Ist es nicht interessant genug? Nein, es ist viel einfacher: Das Recherchematerial für die englischen Zeiten ist um einiges umfangreicher, als das, was es auf dem deutschen Markt gibt. Schauen wir uns einmal bei den Büchern zu "Einsatzort Vergangenheit" um: Da habe ich das, schon oft erwähnte,  The Time Traveller's Guide to Elizabethan England  genutzt, um mich in die Zeit Shakespeares und Co. einzulesen. Aber das war beileibe nicht das einzige Buch, das ich genutzt habe. Zu erwähnen sind noch  Elizabeth's London: Everyday Life in Elizabethan London  oder aber  Pleasures and Pastimes in Tudor England  und und und ... Die Liste der Bücher, die ich konsultiert habe, ist lang und umfangreich. Aber nicht nur das, es gibt im Internet Dutzende Seiten und Blogs, die sich mit dem Thema Leben und All...

Könnte mein Tag bitte 48 Stunden haben?

Kennt ihr das auch? Morgens klingelt der Wecker zu einer extrem unchristlichen Zeit ( in meinem Fall kurz vor halb sechs) und abends schleppt man sich wie immer viel zu spät ins Bett. Wenn man dann überlegt, was man den Tag über geschafft hat, stellt man fest, dass man eigentlich kaum etwas bewegt hat. So geht es mir momentan jedenfalls und dabei gibt es so vieles, was ich tun möchte: weiterschreiben am vierten Band von "Einsatzort Vergangenheit" die notwendigen Recherchen dazu machen überhaupt mal wieder ein Buch zum Spaß lesen einen meiner vielen Filme/Serien anschauen, die ich mir gekauft habe und die nur auf mich warten. Die dicke Staubschicht auf dem Regal zeugt davon, dass ich nicht wirklich dazu komme.  Was mich dazu bringt, dass ich auch noch meinen Frühjahrsputz machen müsste, aber ich glaube wirklich, dass man Prioritäten setzen muss und ich diesen Punkt erst einmal hinten anstelle ein paar Blogger anschreiben und sie fragen, ob sie meine Bücher lesen und ...

Endlich geschafft!

Nach nur 20 Jahren und ungefähr vier Anläufen habe ich es endlich geschafft Pride und Prejudice zu lesen. Ich hatte über meine Schwierigkeiten mit dem Buch schon ein Mal in diesem Blog berichtet: Geht es nur mir so?  Irgendwann in den letzten Tagen hatte ich dann beschlossen, dass ich es nun doch endlich mal durchziehen müsste. Es konnte doch nicht mit rechten Dingen zugehen, dass ich die Miniserie von 1995 einfach fantastisch finde und das Buch extrem langweilig ist. Also habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und mir das Buch wieder vorgenommen. Nun, was soll ich sagen? Es wird nicht mein Lieblingsbuch, so viel steht fest. Die Geschichte hat immer noch ihren Reiz und einige Abschnitte waren auch amüsant. Zwischenzeitlich jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich Elizabeth Bennett überhaupt leiden kann. Außer ihrer Schwester und möglicherweise dem Vater gab es fast keine handelnde Person, die vor Elizabeths Augen Gnaden fand. Erst später waren es Mr. Darcy und seine Schwe...

Alles nur Zufall?

Ist es übrigens ein unglaublicher Zufall, dass Laura und Phil auf ihrer ersten, eher unfreiwilligen, gemeinsamen Zeitreise auf Shakespeare treffen? Die Frage lässt sich gar nicht mal so leicht beantworten. Fangen wir einmal so an: "Einsatzort Vergangenheit" ist ein Zeitreiseroman. Für mich liegt die Faszination von Zeitreiseromanen unter anderem darin, dass Menschen aus unserer Zeit mit berühmten Persönlichkeiten in Kontakt kommen. Das ist bei meinen Büchern der Fall, wie auch bei vielen anderen Zeitreiseromanen. Aber auch bei Bestsellern wie "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster ..." und Filmen wie "Forrest Gump". Ich möchte mich bestimmt nicht mit diesen oder anderen Erfolgen auf eine Stufe stellen, sondern möchte nur zeigen, dass ich das Rad nicht neu erfunden habe.  Ein bisschen Zufall ist bei diesen Begegnungen selbstverständlich an der Tagesordnung, aber es handelt sich um Fiktion und nicht um das wahre Leben. Immerhin reden wir von einem ...

Warum tue ich mir das eigentlich an?

Warum bin ich eigentlich auf die Idee gekommen Zeitreiseromane zu schreiben? Konnte ich nicht ahnen, wie viel Arbeit die machen? Hätte ich nicht zum warm werden mit einem einfachen Liebesroman anfangen können, der in der Gegenwart spielt? Es ist schon zeitaufwendig nur zu schreiben. Also versuche ich meinen Schreibstil zu verbessern, feile hier ein bisschen und dort wenig. Die Geschichte soll auch unterhaltsam sein, also überlege ich mir einen, hoffentlich, interessanten Plot. Aber musste ich dann wirklich auf etwas kommen, dass zum Teil in der Vergangenheit spielt? Es gibt so viele Sachverhalte, Fakten etc. die ich prüfen muss, damit ich keine  reinen Fantasyromane schreibe. Meine Leser haben ein Anrecht auf korrekte Daten. Klar, dass ich dazu Geschichtsbücher wälze, Daten und Zusammenhänge herausschreibe. Der Sieg der Engländer gegen die Spanier 1588 kann man überall nachlesen, das ist nicht schwer herauszufinden. Aber wie war das noch mal mit dem elisabethanis...

The Time Travellers Guide To Elizabethan England Reloaded

Wie schon in meinem letzten Post geschrieben, ist die Leserunde in vielerlei Hinsicht interessant für mich. So kam auf die Rede auf meine Quellen und woher ich das ganze Material genommen habe. Einige merkten an, dass es wirklich schade ist, dass ich kein Verzeichnis am Ende des Buches hatte, welches weitere Verweise liefert. Dabei habe ich bewusst darauf verzichtet, da ich davon ausgegangen war, dass es viele Leser gar nicht interessieren würde. Im Nachhinein betrachtet eine doofe Idee von mir, denn wer sich nicht dafür interessiert, wird einfach nicht weiterlesen. Da nun aber wieder der Ruf danach laut wurde, habe ich beschlossen, dass ich mit dem heutigen Post meinen Blog dazu nutzen werde, um ein paar meiner Quellen zu nennen. An dieser Stelle möchte ich übrigens erwähnen, welch tolles Arbeitsmittel "One Note" ist. Mit Hilfe dessen war es sehr leicht, die wichtigsten Fakten zusammenzufügen und auf verschiedenen "Notizzetteln" zu sammeln. Wenn ich etwas gesu...

Nach dem zweiten Teil ist vor dem dritten Teil

Seit einer Woche ist "Zwischenstation Gegenwart" bei Amazon als eBook erhältlich. Am Freitag habe ich die Datei für das Taschenbuch freigegeben und warte seitdem auf die Veröffentlichung bei Amazon.  In absehbarer Zeit wird das eBook auch bei anderen Anbietern erhältlich sein.  Eigentlich könnte ich mich also jetzt zurücklehnen und verschnaufen, vielleicht ein wenig Däumchen drehen. Und? Tue ich das? Nein, meine Verschnaufpause habe ich mir in der Zeit, in der das Buch im Korrektorat war, gegönnt. Nun heißt es zurück an den Laptop und zurück in die Vergangenheit.  Nicht umsonst trägt der zweite Teil das Wort Gegenwart im Titel und ich weiß, dass es ein Risiko ist, einen Teil einer Reihe, in der es um Zeitreisen geht, fast nur im Hier und Jetzt spielen zu lassen.  Aber mit der Gegenwart ist jetzt Schluss! Hoch und heilig versprochen!  Der dritte Teil ist definitiv wieder ein Zeitreiseroman und ich bin schon seit einiger Zeit dabei, mich in der Mitte ...

Warum die Dinge so sind, wie sie sind

Ich bin schon einige Male darauf angesprochen worden, warum ich den Weg der Selbstveröffentlichung gewählt habe und wieso überhaupt eine Zeitreisengeschichte? Fange ich doch einmal mit der Idee für meine Geschichte an. Eigentlich fing alles mit einem Buch an, dass ich mal in der städtischen Bücherei ausgeliehen habe. Es handelte von zwei Jungen, die zusammen mit einem älteren Mann durch die Zeit gereist sind und alle möglichen Epochen besucht haben. Kommt euch das bekannt vor? Wer "Einsatzort Vergangenheit" gelesen hat, weiß, dass es genau dieses Buch war, das man Laura untergeschoben hatte, um ihr Interesse für Zeitreisen zu wecken.  Genau genommen, ist es meine Erfahrung gewesen und genau wie Laura, war ich ab sofort Feuer und Flamme für das Thema. So ist meine Geschichte auch die meiner Hauptfigur geworden, mit dem Unterschied, dass mich kein unglaublich gut aussehender Zeitreisender in die Vergangenheit mitgenommen hat. Aber ich will mich nicht beschweren, mein Lebe...

Das Ziel ist fast in Sicht!

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Wie schon in meinem letzten Post geschrieben, fängt nun die Arbeit erst richtig an. Todesmutig und bei Dauerregen habe ich mich also am Samstag vor einer Woche auf den Weg gemacht und vor Ort Recherche betrieben. Dabei stand auch ein Besuch des Stadthistorischen Museums der Stadt Mainz auf dem Programm. An dieser Stelle möchte ich den zwei Damen noch einmal ganz herzlich für ihre guten Ideen und ihre freundliche Aufnahme danken. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis zum letzten Samstag noch nie in diesem Museum war und vermutlich wäre ich es bis heute nicht gewesen, wenn ich nicht im Zuge der Recherche des zweiten Teils darauf aufmerksam geworden wäre. Für mich war der Besuch auf alle Fälle ein lohnender. Nicht nur, dass ich dort meinen historischen Stadtplan bekommen habe, nein ich habe eine Idee bekommen, die ich so niemals im Leben gehabt hätte. Es war nur ein kleines Hinweisschild, aber das hat mir den endgültigen Fahrplan für das Buch vorgegeben. Wenn ich also nach...

Zum Haare raufen!

Eigentlich wollte ich dieses Mal alles anders machen. Ich bin beim Schreiben von "Einsatzort Vergangenheit" nicht unbedingt nach Lehrbuch vorgegangen, so denn es eines gibt. Im Nachhinein habe ich erkannt, dass nicht alles unbedingt gut war und ich hatte Besserung gelobt. Einen Teil dessen, was ich mir vorgenommen habe, habe ich auch umgesetzt. Ich habe bisher konsequent am Stück geschrieben und nicht wie beim ersten Teil immer eine Szene hier und eine Szene da geschrieben und das dann später verbunden. Und trotzdem kam ich irgendwann, wie beim Schreiben von Teil eins an dem Punkt an, an dem ich nicht mehr richtig weiter wusste. Ich steckte fest, fast wie in einer Sackgasse. Was habe ich also getan? Ich habe am Anfang angefangen und alles noch einmal durchgelesen, wenn nötig etwas geändert und umgeschrieben, aber im Grunde genommen diente es dazu wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Die Pause und die Überarbeitungsphase waren definitiv nicht unnütz, denn plötzlich sprudelt...

Ein dickes Dankeschön

möchte ich heute an Fabella und ihren Buchblog " Buchzeiten " loswerden. Fabella hatte erst Bedenken, bevor sie mein Buch angenommen hat, aber lest selbst: http://buchzeiten.blogspot.de/2012/09/rezension-sandra-neumann-einsatzort.html Vielen lieben Dank für diese tolle Rezension! Und versprochen: Teil Zwei ist in Arbeit. Und auch an alle anderen Buchblogger möchte ich noch ein paar Worte richten: Ich kann immer wieder nur über euch staunen und euch bewundern. Nicht nur, dass ihr Unmengen von Büchern verschlingt, nein, ihr findet auch noch die Zeit darüber zu schreiben. Etwas, wofür ich euch sehr dankbar bin, denn so komme ich als Leseratte immer wieder an Tipps zu Büchern, die ich ansonsten vielleicht übersehen hätte. Bevor ich mit dem Schreiben anfing, hatte ich keine Ahnung davon, dass es so etwas wie Buchblogger gibt, geschweige denn, davon, dass es so viele sind. Eine Wissenslücke, die ich mit Freuden geschlossen habe. Ich folge euren Blogs unheimlich gerne und ...

Wenn ich mal nicht schreibe...

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Dass ich ja noch einen "normalen" Job neben meiner Schreiberei habe, habe ich schon an anderer Stelle einmal erwähnt. Aber in meiner Freizeit bin ich nicht nur mit dem Schreiben beschäftigt. Wenn ich das täte, wäre ich irgendwann einmal total genervt und hätte keine Lust mehr zu schreiben. Und mein Mann würde sich sicherlich auch beschweren, dass ich ihn vernachlässige.  So haben wir gestern das überraschend schöne Wetter genutzt und einen Spaziergang durch die Stadt unternommen. Immer dabei war meine Kamera und ich habe einige Motive festgehalten, die mich besonders ansprachen.  Dieses Mal waren es hauptsächlich Gebäude der Altstadt, die ich ausnahmsweise mal überarbeitet habe und sie durch eine Art Zeitmaschine habe gehen lassen.Warum ich das gemacht habe? Weil es dann doch wieder etwas mit dem Schreiben zu tun hat, denn in diese Stadt wird die Zeitreise gehen und so könnt ihr euch schon selbst ein wenig in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen ....  Eine Zeit, i...

Warum eigentlich das elisabethanische Zeitalter?

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Mir war relativ schnell klar, dass ich einen Zeitreiseroman schreiben möchte, nur wohin sollte ich meine Protagonisten schicken? Und zu welcher Zeit? Egal, was mir einfiel, die Geschichte fand immer in London oder England statt. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich ein großer England- und ein noch viel größerer Londonfan bin. Sollten sie zu Charles Dickens oder Arthur Conan Doyle reisen? Oder doch lieber nach Bath zu Jane Austen? Aber irgendwie klang das alles nicht richtig. Wie meine Hauptfigur, Laura, habe ich eine besondere Vorliebe für "Shakespeare in Love" und auch ich kann nicht aufzählen, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Und mit einem Schlag war es ganz klar, wo die Reise hingehen sollte.Ich legte die DVD zum wiederholten Male in meinen Player und schon während der Eröffnungsszene war ich von meiner Idee überzeugt. Schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es eine Tanzszene zwischen Laura und Phil geben musste, die ordentlich knisterte. Die Ta...

The Time Traveller's Guide to Elizabethan England

lautet der Titel des Buchs, das mir beim Schreiben mehr als hilfreich war. Als ich anfing den Roman zu schreiben, war relativ schnell klar, wo die Zeitreise hingehen soll. Für mich gehört die Zeit der Tudors zu den Interessantesten der Geschichte. So viel ist in diesen Jahren geschehen, und nicht nur in England, nein weltweit gab es Änderungen, die unser Leben noch bis heute beeinflussen. Bei der Suche nach geeigneten Materialien zu Recherchezwecken wurde mir rasch klar, dass ich hier wohl den Jackpot gewonnen hatte: Zum Thema Elizabeth I. und ihre Zeit gibt es Bücher in Hülle und Fülle. Mir stand eine schier unerschöpfliche Quelle zur Verfügung und ich habe viel über das Leben und den Alltag dieser Zeit gelernt. Eines meiner Lieblingsbücher ist der oben genannte Time Traveller's Guide, der leider nur auf Englisch erhältlich ist, dieses Buch bietet aber einen wahren Schatz an Informationen. Zuerst glaubte ich an einen Witz, als ich den Titel entdeckte, aber war dann doch freudi...