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NaNoWriMo - Halbzeit

In diesem Jahr stelle ich mich ihm zum ersten Mal: Dem NaNoWriMo - 50.000 Worte sind im November zu schreiben. Die Jahre zuvor hatte ich entweder gerade ein Buch beendet oder es passte aus diversen Gründen einfach nicht. Doch dieses Jahr war die Gelegenheit da und ich dachte mir, warum nicht? Die ersten Tage liefen gar nicht mal schlecht. Das Tagessoll wurde immer erreicht und manchmal ein wenig mehr als verlangt. Aber - und das ist ein großes Aber, ich lag mehr oder weniger zu Hause rum. Mein Bein war/ist nach einer Routine-OP nicht so ganz verheilt, wie der Arzt und ich es sich vorgestellt haben. Bein kaputt, Finger in Ordnung. Somit hatte ich eindeutig einfach mehr Zeit zu schreiben. Nun gehe ich wieder arbeiten und nach wenigen Tagen merke ich, wie schwierig es wird, diese täglichen 1666 Worte niederzuschreiben. Ich pendle mit dem Auto, da selbst die oft einstündigen Autofahrten (einfach) noch immer kürzer sind als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Zwölf Stunden nac...

Life is a B...

Ich gebe es zu, es gab schon einmal Zeiten, in denen es mir besser ging. Ganz eindeutig. Momentan scheine ich nur mieses Karma zu haben und egal, was ich anfasse, es verwandelt sich statt in Gold in Pech. Was hätte ich im Angebot?  Einige traurige Entwicklungen innerhalb der Familie und engem Freundeskreis. Von Trennungen hin zu sehr schweren Erkrankungen. Ein Auto, das eigentlich nur zum TÜV sollte und eine extrem teure Reparatur nach sich zog.  Ein Urlaub nach Schottland, ein jahrelang gehegter Traum , der in allerletzter Minute abgesagt werden musste, weil mein Mann es vorgezogen hat, sich den Fuß in Gips legen zu lassen ...  Gerade nach dem letzten Ereignis dachte ich, dass das echt nicht wahr sein kann und fragte mich verzweifelt, ob ich nur noch Pech habe. Die Trauer und die Wut, dass ich meinen lang ersehnten Urlaub absagen musste, waren riesig. Es wäre mein erster längerer Urlaub am Stück gewesen und ich hatte mich darauf gefreut, wie ein Kind auf Weihnacht...

Zurück zu alten Methoden mit neuen Geräten

Wer mich ein wenig näher kennt, weiß, dass ich ein kleiner Technikjunkie bin. Ich weiß, dass einige noch immer glauben, dass Frauen und Technik nichts miteinander am Hut habe, doch weit gefehlt. Ich kenne genügend Vertreterinnen meines Geschlechts deren Herz beim Gedanken dem nächstgelegenen Elektromarkt des Vertrauen einen Besuch abzustatten, höher schlägt, als bei dem Gedanken einen Schuhladen zu betreten. Wobei auch das durchaus seinen Reiz haben kann ;-) Gut, ich gehöre nicht zu denen, die mit Begeisterung an alten Radiogeräten rumschrauben, und sie so wieder zum Laufen bringen. Dafür fehlt mir schlicht das Hintergrundwissen, und auch ein wenig das Interesse. Aber wenn es um neue Technik und Geräte gibt, dann bin ich diejenige, die laut "Hier" ruft. In unserem Freundeskreis geht schon der Witz um, dass man sich die IFA und Ähnliches sparen kann. Wenn man wissen möchte, was es Neues am Markt gibt, reicht es aus, uns einen Besuch abzustatten. Man sollte das vielleicht nich...

Wochenrückblick #12

Ich weiß momentan wirklich nicht, wo die Zeit bleibt. Sie scheint zu rennen und am Ende eines Tages weiß ich eigentlich nicht, was ich getan habe. Was gibt es zu berichten? Der Frühling ist da! Ich wollte das nur noch mal erwähnt haben, nur für den Fall, dass es jemanden gibt, dem das noch nicht aufgefallen ist. Ich mag Frühling. Es ist für mich die schönste Jahreszeit, wenn Tag für Tag mehr Bäume und Sträucher beginnen in den unterschiedlichsten Farben zu blühen und die Natur zu einem bunten Erlebnis machen. Wenn es nach mir ginge, dann könnte es das ganze Jahr über so aussehen, wie jetzt. Es ist wirklich schade, dass die Blütentracht in wenigen Tagen Vergangenheit ist. Das milde Wetter sorgt dafür, dass man mit einem Mal einen ständigen Drang verspürt nach draußen zu gehen und etwas im Freien zu unternehmen. Selbst in der Mittagspause sitzen meine Kollegen und ich im Innenhof des Gebäudes, in dem unsere Firma untergebracht ist und genießen die Sonnenstrahlen. Wer sich fragt, warum...

Wochenrückblick #6 und #7

Manchmal glaube ich, dass meine Tage schneller vorbei gehen, als die von anderen Menschen. Es kann doch nicht sein, dass die Zeit derart rast? Zumal ich einen Großteil der letzten Wochen gefühlt nur noch im Auto verbracht habe.  Die letzten zwei Wochen waren für Pendler des Rhein-Main-Gebiets kein Spaß! Wer, wie ich in Frankfurt arbeitet, wird mitbekommen haben, dass ein Wasserrohrbruch in der Hanauer  Landstraße für völliges Chaos gesorgt hat. Autobahnzufahrten wurden gesperrt und Umleitungen eingerichtet. Es sei nur so viel gesagt, dass ich einige neue Wege zur Arbeit kennengelernt habe und LKW anscheinend ohne Blinker ausgeliefert werden. Als sei diese Sperrung nicht genug, hat die Schiersteiner Brücke in Mainz ebenfalls beschlossen, dass sie keine Lust mehr darauf hat, dass täglich bis zu 90.000 Fahrzeuge über sie rollen und senkte ihre Fahrbahn ab. Die Folge ist natürlich eine weitere Vollsperrung und ein noch viel größeres Verkehrschaos. Denn diese Fahrzeuge müssen selb...

Wochenrückblick #5

Wo bitte schon ist die letzte Woche hin? Gefühlt war doch gestern erst Sonntag und wenn ich heute in den Kalender schaue, stelle ich überrascht fest, dass schon wieder Sonntag ist. Was habe ich in der letzten Woche getan, dass ich nicht mitbekommen habe, wie die Zeit verging? Die nüchterne Antwort lautet: Arbeiten! Schlicht und einfach arbeiten! Dazwischen noch einen Geburtstag in der Familie und das war es. Es war eine recht ereignislose Woche.  Ein negatives Ereignis habe ich dann doch noch zu berichten. Gestern durfte ich mal wieder erleben, wie wenig serviceorientiert einige Läden noch arbeiten. Die Vorgeschichte: Mein Mann hat sich für die Fastnachtssitzung vor zwei Wochen ein neues Kostüm gekauft. In Wiesbaden (!) hat dafür ein spezielles Geschäft eröffnet und die Auswahl dort ist riesig. Schnell hatten wir ein Kostüm gefunden, das nicht allzu günstig war. Umso betrüblicher war es für ihn, das er ihm Laufe des Abends feststellen musste, dass das Kostüm sich sprichwört...

Wochenrückblick #4

Was war letzte Woche los? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieses graue, trübe Wetter zerrt doch irgendwie an meinen Nerven. Während ich täglich im Radio und Fernsehen höre und sehe, dass es im Rest von Deutschland bis zum Abwinken schneit, muss ich nur aus dem Fenster schauen, um festzustellen, dass es bei uns mal wieder nur regnet. Oder was noch schlimmer ist, Graupelschauer! Heute Nacht hat es zwar etwas geschneit, aber wie immer, ist die Hälfte schon getaut und von Winter Wunderland ist nur ein kümmerlicher Rest übrig.  Ansonsten war die Woche recht arbeitsintensiv und damit meine ich meinen Hauptberuf und leider nicht das Schreiben, das kam diese Woche viel zu kurz.  Ich hatte vor einiger Zeit  über mein Experiment mit dem Bahnfahren geschrieben. Nun, ich habe es diese Woche wiederholt und muss feststellen, dass bis auf die Tatsache, dass nun neue Züge auf der Strecke verkehren, der Rest schlechter geworden ist. Als ich dieses Experiment vor einem Jahr z...

Wochenrückblick #3

Diese Woche fällt der Rückblick ziemlich knapp aus. Ehrenwort! Denn wirklich passiert ist in dieser Woche nichts.  "Einsatzort Vergangenheit - Für immer und immer " ist noch im Korrektorat und langsam frage ich mich, ob ich dieses Mal so extrem viele Fehler gemacht habe, dass es so lange dauert oder ob ich einfach nur ungeduldig bin? Das Highlight der Woche  war mein jährliches Zugeständnis an Mainzer Brauchtumspflege (Sprich Fastnacht). Alljährlich gehe ich zusammen mit meinem Mann und Freunden zu einer Sitzung eines großen Vereins in Mainz Ich bin kein Freund von Fastnacht und erzwungener Fröhlichkeit, obwohl mein Vater früher aktiv im Verein tätig war und Büttenredner war. Doch an diesem einen Abend im Jahr mache ich alles mit. Ich verkleide mich (natürlich nur in historisch angehauchten Kostümen), rufe mit den vielen anderen Menschen im Saal "Helau", schunkele zu alten Liedern und werde ganz wehmütig, wenn die inoffizielle Mainzer Hymne "Im Schatten des...

Wochenrückblick #2

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Geht es nur mir so oder verging diese Woche nur so im Flug? Ich hätte am Freitagmittag schwören können, dass doch gestern erst Montag war. Keine Angst, ich wollte mich nicht darüber beschweren, dass das Wochenende vor der Tür stand, ich fand nur, dass die Zeit in gefühlter Schallgeschwindigkeit an mir vorbeizog. Was ist also letzte Woche passiert?  Die Woche war recht ruhig und fast ohne größere Geschehnisse. "Einsatzort Vergangenheit - Für immer und immer" ist leider noch im Korrektorat. Habe ich schon mal erwähnt, dass Geduld nicht unbedingt zu meinen Stärken gehört??? Nun, jetzt habe ich die Gelegenheit mich ausgiebig darin zu üben.  Dann musste ich natürlich diese Woche beim Einkaufen zuschlagen: Als es im Sommer die Aktion von Coca-Cola mit den personalisierten Flaschen gab, fand ich das nett, habe mir aber keine gekauft, weil ich keine Cola trinke. Und nur damit sie im Schrank steht und meinen Namen hat, muss ich sie einfach nicht holen. Doch jetzt konnte ich e...

Wochenrücklick #1

Da ist er wieder:-) Der Versuch darüber zu berichten, was diese Woche so geschehen ist. Nun, viel war es eigentlich nicht. Dazu war ich zu sehr mit meinem Job beschäftigt, als das ich wirklich viel Zeit für andere Dinge gehabt hätte. Der Beginn eines neuen Quartals, dieses Mal auch eines neuen Jahrs ist in meiner Firma immer eine sehr geschäftige Zeit und viel Platz für anderes bleibt dann nicht. Allerdings merkte man in dieser Woche noch, dass Ferien sind und die Autobahnen waren trotz des schlechten Wetters frei und gut befahrbar. Ich freue mich schon wieder auf die Staustunden nächste Woche ... Was gab es sonst noch? "Einsatzort Vergangenheit - Für immer und immer" ist noch im Korrektorat und ich warte darauf, dass es zurückkommt. Sobald ich ein Buch im Korrektorat habe, stellt sich immer eine merkwürdige Stimmung bei mir ein. Ich nenne es die Zeit zwischen den Büchern. Eines ist halbwegs abgeschlossen, aber doch noch nicht so ganz, als dass man es als richtiges Buch b...

Eigentlich hätte ich ja ...

... einen Jahresrückblick schreiben sollen. Aber ehrlich gesagt, war mein Jahr kein Jahr mit besonderen Highlights. Ich habe kein Patent für den Weltfrieden gefunden, habe kein Menschenleben gerettet oder sonstige Taten vollbracht, die es sich zu Erwähnen lohnt. Wenn ich ehrlich bin, ist mein Leben ein Leben ohne besonderen Höhen und Tiefe und manchmal ungefähr so spannend wie der Sack Reis, der angeblich in China umfällt. Warum sollte ich das noch einmal Revue passieren lassen? Also ist das Thema Jahresrückblick vom Tisch. Was nun? Ein Ausblick aufs Jahr 2015? Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich im letzten Jahr nicht wirklich gute Vorsätze geplant habe, sondern mir Sachen vorgenommen habe, die ich das Jahr über erledigt haben möchte. Es sind nicht wirklich gute Vorsätze, aber Pläne, die ich mir vorgenommen habe. Welche Pläne habe ich  also für 2015? Ganz oben steht natürlich die Veröffentlichung des vieren Teil von "Einsatzort Vergangenheit". Da sich das Buch derz...

Wochenrückblick #2 und #3

Seit meinem letzten Wochenrückblick sind schon wieder zwei Wochen vergangen. Es ist unglaublich, wie die Zeit momentan rast und wenn ich nicht aufpasse, haben wir bald Weihnachten.  Was ist in den letzten zwei Wochen passiert?  Ich habe die 100.000 Wortgrenze des vierten Teils von "Einsatzort Vergangenheit" geknackt und befinde mich derzeit mitten im Finale. Auf der einen Seite bin ich wirklich froh darüber, dass es nach meiner Schreibblockade im Frühjahr nun so zügig vorangeht und das Ende in Reichweite ist, aber auf der anderen Seite bin ich auch traurig darüber. Denn wenn dieser Band zu Ende ist, ist auch die Geschichte von Laura und Phil zu Ende. Ich werde die beiden gehen lassen müssen und mich anderen Projekten widmen. Die beiden waren drei Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens und haben mich ständig begleitet. Ich bin gespannt darauf, wie die Zeit danach wird. Verständlich, dass ich mich ein wenig vor dem Ende fürchte, oder? Ein besonderes und auch uner...

Warum ich gerne Zeitreisende wäre und warum die Gegenwart doch ganz nett ist

Wer er es noch nicht mitbekommen hat, dem sei gesagt, Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert. Sie sind ein Traum, der fast so alt wie die Menschheit ist. Allerdings sind es die Reisen in die weitere Vergangenheit, die mich am meisten interessieren. Reisen in die Zukunft oder einfach nur ein paar Jahre im eigenen Leben zurückzureisen und Ereignisse, die damals nicht so gelaufen sind, wie man es wollte, zu ändern, sind  merkwürdigerweise nicht ganz mein Ding. Stellen wir uns aber mal vor, dass ich  durch Zufall in den Besitz einer Zeitmaschine käme, die ähnlich wie die meiner Protagonisten Laura und Phil funktioniert? Da liegt sie nun also vor mir, ich könnte in jede Epoche reisen, die ich jemals besuchen wollte. Mein Traum wird wahr, aber was nun? Wage ich den Schritt? Oder bleibe ich doch lieber in der sicheren Gegenwart. Ich bin ein großer Freund von Pro und Kontra Listen, also habe ich mir auch für diesen Fall eine solche erstellt. Fangen wir mit den Gründen FÜR Z...

Mein neuer täglicher Begleiter

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Wie schon in einem der letzten Posts berichtet, fahre ich derzeit mit der Bahn zur Arbeit. Damit es mir dabei nicht zu langweilig wird, habe ich mir ein kleines 8-Zoll-Tablet zugelegt. Es hat genau die richtige Größe für die Handtasche, wiegt noch nicht mal 400 Gramm und ist hervorragend dazu geeignet, mir die Bahnfahrt zu verkürzen. Dabei bin ich neue Wege gegangen und habe mich nicht für die Firma mit dem Apfel oder ein Tablet mit Android-Betriebssystem entschieden. Denn mir war eines klar, wenn ich mir so etwas zulege, dann brauche ich etwas, mit dem ich anständig arbeiten kann. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die gut und schnell auf der Touchscreen Tastatur schreiben können, also wollte ich etwas mit Handschrifterkennung. Es gibt zwar einige Apps, die Handschriften erkennen können, aber sind nicht immer und überall einsetzbar. Lange Zeit habe ich mit einem Galaxy Note Tab geliebäugelt, aber für meine Zwecke war es nicht ganz perfekt.  Dann kam die Meldung, dass es Tablets geb...

Das Experiment Teil 2

Die erste Woche in Sachen Experiment Bahn habe ich hinter mich gebracht. Zu meiner Überraschung hat es ziemlich gut geklappt. Keine gerissenen Oberleitungen oder anderweitige Sachen, die für Verspätungen gesorgt haben. Vorgestern hatte meine S-Bahn ein paar Minuten Verspätung und dadurch habe ich meine Straßenbahn verpasst. Was zur Folge hatte, dass ich zehn Minuten in der Kälte stehen musste. Wenn die Fahrzeit generell nur etwas mehr als eine Stunde dauern soll, sind zehn Minuten schon mal ärgerlich. Vor allen Dingen, wenn es kalt und regnerisch ist. Meine Kollegen, die davon wissen, dass ich die Bahn teste, reagierten zum Teil mit Befremden. Aber das kommt nicht überraschend, immerhin arbeite ich in der Automobilbranche. Interessant fand ich das Argument einiger Kollegen, dass man bei der Bahnfahrt sehr viel Freizeit verliert, da man ewig unterwegs ist. Das sehe ich nicht ganz so. Ich glaube, dass man das trennen muss. Wenn ich mit dem Auto fahre, stehe ich im Stau und kann eigen...

Fast wie Urlaub

Ich kann es irgendwie gar nicht fassen. Der dritte Band meiner Zeitreisesaga ist fertig geschrieben, das Manuskript im Korrektorat. Nun muss ich nur noch das Cover basteln sowie mir einen Titel überlegen. Sobald ich das fertig habe, werde ich es hier selbstverständlich vorstellen. Aber dieses Mal ist es etwas anders: Im Gegensatz zur Fertigstellung der ersten beiden Bände arbeite ich derzeit noch nicht am Folgeband. Ich sammele einige Ideen, trage Materialien zusammen, aber richtig angefangen habe ich noch nicht. Wenn ich abends nach Hause komme, wartet mein Laptop nicht darauf, dass ich noch ein paar Worte tippe. Ich kann einfach mal tun, was ich will. Es fühlt sich tatsächlich ein wenig wie Urlaub an. Aber irgendwann einmal ist jeder Urlaub vorbei und die Arbeit ruft. Ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis ich wieder anfange zu schreiben.

Das Experiment

Die letzten vierzehn Monate habe ich mich fast täglich über den Verkehr auf  der Autobahn aufgeregt. Ich bin verzweifelt, wenn beim kleinsten bisschen Regen plötzlich die Autofahrer nicht mehr wussten, wie man das Gaspedal benutzt und stattdessen die Nebelscheinwerfer anschalteten. Bis heute kann mir keiner das Phänomen erklären, warum es morgens und abends an einer gewissen Stelle immer zu Engpässen kommt, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Erst letzte Woche musste ich morgens wieder einmal beobachten, wie ein Fahrzeug mit dem Dach auf der Straße liegend am Straßenrand lag. Ich habe innerhalb einer Woche jeden Abend an einer gewissen Stelle, die gewiss nicht als Gefahrenstelle zu bezeichnen ist, einen Unfall gesehen. Ich bin es leid, dass ich manchmal für eine Strecke, die im Normalfall in 30 Minuten zu fahren ist, immer häufiger eine Stunde und mehr fahren muss. Die Alternative heißt mit der Bahn fahren. Lange Zeit habe ich es vor mir hergeschoben, obwohl ich schon gleich zu Be...

Zustände wie im Mittelalter

Wie? Was? Zustände im Mittelalter? Ich könnte auch schreiben: "Zustände wie im Barock" oder "Zustände wie in der Steinzeit" und es hätte fast den gleichen Sinn. Nein, ich habe nicht angefangen mich auf eine Rolle bei diesen Doku-Soaps à la "Gutshaus 1900" oder ähnlichem zu bewerben. Ich habe auch nicht vor für längere Zeit mit anderen Menschen von einem Mittelaltermarkt zum nächsten zu ziehen. Es geht gar nicht in die Richtung, sondern findet eher im häuslichen Teil meines Lebens statt. Was passiert ist? Unser Boiler ist defekt und wir haben seit Dienstag kein warmes Wasser mehr. Es fing damit an, dass ich bemerkte, dass unser Wasser doch einen komischen Geruch angenommen hätte und ich dass mehr als bedenklich fand. Mein Mann war zunächst etwas skeptisch, ich meine, Wasser, das riecht? Passiert ja wohl eher selten. Doch dann fiel es ihm glücklicherweise auch auf und ich war froh, dass ich nicht anfing Wahnvorstellungen zu haben, sondern es offensichtl...