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Veronika, der Lenz ist da ...

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Was hat er sich dieses Jahr geziert, der Frühling Wie ein junges Mädchen, das zum ersten Mal auf den Abschlussball geht und sich nur schüchtern und verschämt zeigt. Vor ein paar Wochen konnte man schon mal erahnen, wie schön er sein könnte. Ich saß mit meinen Kollegen beim Mittagessen im Innenhof unseres Bürogebäudes und wir glaubten, jetzt sei der Frühling da. Pustekuchen, dachte dieser sich. Ich hole lieber mal meinen guten alten Kumpel, der hat noch genug Kraft um euch einzufrieren. Was dann folgte, waren die nervigsten Wochen, an die ich mich in einem Winter oder Frühjahr erinnern kann. Schnee und Straßenglätte waren so ziemlich die größten Nervensägen. Das Schlimmste, aber waren die Wettervorhersagen. Die 16-Tage Vorschau gaukelte uns Woche für Woche vor, dass es besser wird. Da wurden uns doch tatsächlich Temperaturen über dem Gefrierpunkt versprochen! Was soll ich sagen? Die Wetterfrösche sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Nichts passierte, jeden Morgen verließ ...

Ich kann es nicht mehr sehen!

Als ich klein war, habe ich mich immer gefreut, wenn es schneite. Auch wenn der Schnee in der Regel nie liegenblieb und Winter Wunderland und Mainzer Innenstadt zwei Begriffe sind, die sich gegenseitig ausschließen. Schnee war toll, alles wirkte immer so friedlich, die Geräusche wurden gedämpft, die weiße Puderzuckerschicht sorgte dafür, dass es heller wurde und so weiter.  Mir hätte auch an Weihnachten oder in der Vorweihnachtszeit Schnee außerordentlich gut gefallen, aber nein, im Jahr 2012 konnte man im Advent eher Sangria anstatt Glühwein trinken.  Warum also hat sich der Winter gedacht, dass er nun doch noch ein verlängertes Gastspiel geben muss? Nicht nur, dass wir den dunkelsten Februar seit ewigen Zeiten hatten und meine Laune dadurch im zweiten Untergeschoss war, nein jetzt muss es auch andauernd schneien!  Dienstag war der absolute Alptraum. Dank Navi und zeitigem Losfahren bin ich nach "nur" 80 Minuten im Büro angekommen, in der Regel brauche ich 35 Mi...

Bekenntnisse eines Weihnachtsjunkies

Der Titel des Blogs verrät es schon: Ich LIEBE die Weihnachtszeit! Und das meine ich durchaus ernst und mache mich nicht lustig darüber. Kann es etwas Schöneres geben, als in der dunklen Jahreszeit durch die hell erleuchteten Straßen zu gehen? In meiner Wohngegend ist fast jedes Haus und fast jeder Vorgarten mit Lichtern erleuchtet und alles wirkt gleich viel freundlicher und nicht mehr so düster. Ein ganz spezielles Highlight wohnt direkt nebenan. Ich nenne es meinen Lichteradventskalender. Der gute Mann fängt in der letzten Novemberwoche damit an, seinen Eingangsbereich zu dekorieren. Es beginnt mit einer diskreten Lichterkette, gefolgt von speziellen Lichtern für seine Straßenlampe, diese bekommt einen zusätzlichen künstlichen Tannenkranz, der wie sollte es anders sein, auch mit Lichtern geschmückt ist. Und das geht dann immer weiter, bis an Weihnachten, der ganze Eingangsbereich in vielen bunten Lichtern blinkt und leuchtet. Jeden Tag, wenn ich nach Hause komme, bin ich gespannt...