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Lord Gänseblümchen und Lady Violet oder wie war das noch mal mit den Titeln?

Ich schreibe nicht nur historische Liebesromane, sondern lese sie auch unheimlich gern. Was ich daran mag? Das Setting, das Eintauchen in eine längst vergangene Zeit, in der die Moralvorstellungen und die Rolle der Frau nicht mit meinen übereinstimmen, aber es auch noch solche Tugenden wie Höflichkeit und gutes Benehmen gab. Beides ist in den letzten Jahren unserer schnelllebigen Zeit, in der man sich in der Anonymität des Internets verstecken kann, etwas auf der Strecke geblieben. Mit dem Lesen historischer Liebesromane habe ich als Teenager angefangen, dann als ich Ende zwanzig war, habe ich auf dem Markt nichts mehr gefunden, das mich wirklich angesprochen hat. Das lag hauptsächlich daran, dass die Geschichten fast keine Geschichten mehr waren, sondern sich hauptsächlich nur noch um den gemeinsamen Beischlaf drehten. Als ich dann selbst anfing, historische Liebesromane zu schreiben, habe ich meine Liebe dazu wieder entdeckt und ein paar Autorinnen gefunden, deren Bücher nicht nur d...

Würde Jane Austen über Sex schreiben, wenn sie heute lebte?

Vor einiger Zeit habe ich einen Post verfasst über die Unterschiede zwischen Regency Romanzen und historischen Liebesromanen. Sollten beide in der gleichen Zeit spielen, ist eines der Hauptunterscheidungsmerkmale das Fehlen von Sex bei einem Regency Roman. Viele Leser verweisen in ihren Rezensionen darauf, wie sehr sie die Bücher an Jane Austen und Georgette Heyer erinnern, oder auch nicht, wenn es sich um einen historischen Liebesroman handelt, in dem es erotische Szenen gibt. Was aber, wenn Jane Austens Romane aus einem bestimmten Grund so keusch daherkommen? Jane Austen ist nicht nur für ihre feine Beobachtungsgabe und ihre spitze Zunge bekannt, sondern auch dafür, dass ihre Romane lebensnah sind. Das liegt daran, dass sie stets nur über die Dinge geschrieben hat, die sie kannte. In keinem ihrer Bücher gibt es eine Szene, in der nur Männer allein vorkommen, da sie nicht wusste, über was die Herren sich unterhielten oder taten, wenn keine Frauen anwesend waren. Ihrer Nichte Fann...

Warum ich kein Bauchschreiber mehr bin

Einsatzort Vergangenheit , meinen ersten Roman, habe ich mehr oder weniger aus einer Laune herausgeschrieben. Am Anfang flossen die Ideen und wenn ich mal nicht mehr wusste, wie es an einer Stelle weitergehen soll, habe ich andere Szenen geschrieben und das später miteinander verbunden. Es hat mehr oder weniger funktioniert. Dass ich die Geschichte später noch einmal umgeschrieben habe, hatte andere Gründe. Dann fing ich mit Zwischenstation Gegenwart an und eigentlich lief es nach der gleichen Methode gut, sehr gut sogar. Nur, um festzustellen, dass der Roman viel zu umfangreich ist und ich einen fiesen Cliffhanger eingebaut habe. Endstation Vergangenheit war damit geboren. Aber auch hier bin ich keinem festgelegten Plot gefolgt. Bei Für immer und immer hatte ich einen ungefähren Plan und habe bei schwierigen Szenen mithilfe einer Mindmap geplottet. Das war gar nicht mal so verkehrt, wenn da nicht sie Sache mit dem völlig verkorksten Anfang gewesen wäre. Ich habe knapp hundert ...

Was schreibe ich denn nun? Regency Roman oder Historischer Liebesroman?

Wer glaubt, dass es sich bei den beiden oben genannten Genres um zwei Bezeichnungen für eine Sache handelt, der irrt. Es gibt kleine, aber feine Unterschiede. So wirklich klar ist mir das nie geworden, erst als ich mit meinem ersten historischen Liebesroman "Eine tugendhafte Lady" angefangen habe, wurde mir der Unterschied bewusst. Was haben die beide gemeinsam? sie sind in der Vergangenheit angesiedelt, aber das kann sie ebenso unterscheiden im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte eines Paares (ja, wirklich, es ist kein Sachbuch ;-)) Held und Heldin müssen diverse Widrigkeiten unterschiedlicher Natur beseitigen, bevor sie sich am Ende in den Armen liegen dürfen oder gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten. (Ich denke hier nur an das Ende von Drei Nüsse für Aschenbrödel, zwar kein Sonnenuntergang, aber das kommt dem ganzen schon sehr nahe) Was trennt die beiden? Sprache, Sitten und Rahmen in Regency Romanen lehnen sich eher an die Zeit an und versuchen den T...

Was man für 0,99 Cent kaufen kann und selbst das einigen noch zu viel ist

Für 0,99 Euro kann man bei meinem Bäcker drei Kaiserbrötchen kaufen, eine Tafel Schokolade ist oft für 0,99 Euro im Angebot zu haben.  Viel mehr was man für 0,99 Euro kaufen kann, will mir spontan nicht einfallen, vielleicht noch ein Päckchen Kaugummi oder etwas Ähnliches. Ein einfaches Stück Seife könnte so viel kosten. Ich müsste mich wirklich anstrengen, um etwas zu finden, das für diesen geringen Preis zu kaufen ist. Wirklich??? Ist das alles? Habe ich nicht etwas vergessen? Lasst mich mal überlegen ... Stimmt, Bücher - Ebooks werden oft für 0,99 Euro angeboten. Für weniger als einen Euro, das ist doch wirklich günstig, oder? Egal welchen Umfang dieses Buch hat, man liest länger als der Verzehr der eingangs erwähnten Brötchen dauert. Und trotzdem gibt es Menschen, die nicht bereit sind, selbst diesen Euro (ich habe großzügig aufgerundet) zu zahlen. Nein, sie holen sich die Bücher lieber kostenlose auf dubiosen Plattformen, riskieren dabei, sich PC Viren und ähnliches einzuf...

NaNoWriMo - Halbzeit

In diesem Jahr stelle ich mich ihm zum ersten Mal: Dem NaNoWriMo - 50.000 Worte sind im November zu schreiben. Die Jahre zuvor hatte ich entweder gerade ein Buch beendet oder es passte aus diversen Gründen einfach nicht. Doch dieses Jahr war die Gelegenheit da und ich dachte mir, warum nicht? Die ersten Tage liefen gar nicht mal schlecht. Das Tagessoll wurde immer erreicht und manchmal ein wenig mehr als verlangt. Aber - und das ist ein großes Aber, ich lag mehr oder weniger zu Hause rum. Mein Bein war/ist nach einer Routine-OP nicht so ganz verheilt, wie der Arzt und ich es sich vorgestellt haben. Bein kaputt, Finger in Ordnung. Somit hatte ich eindeutig einfach mehr Zeit zu schreiben. Nun gehe ich wieder arbeiten und nach wenigen Tagen merke ich, wie schwierig es wird, diese täglichen 1666 Worte niederzuschreiben. Ich pendle mit dem Auto, da selbst die oft einstündigen Autofahrten (einfach) noch immer kürzer sind als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Zwölf Stunden nac...

Wer hat an der Uhr gedreht?

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Heute Nacht werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt und die Winterzeit kehrt ein. Und ist stelle mir die Frage: Wo ist der Sommer hin? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Zeit nur so an mir vorbei gerast ist und wenn man mich fragt, was ich die letzten Wochen so gemacht habe, kann ich eigentlich nur mit einem Schulterzucken antworten. Aber stimmt das? Überleg, grübel, ha! Nein, ich war eigentlich in den letzten Monaten ziemlich fleißig und kann sogar mit Ergebnissen aufwarten :-) Ich habe eine winzig kleine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die in das Einsatzort Vergangenheit Universum gehört und "Keine Küsse unterm Weihnachtsbaum" heißt. Sobald das Cover fertig ist, geht die Geschichte online. Es ist eine Kurzgeschichte, die ich eigentlich nur zum Spaß geschrieben hatte, die mir aber so viel Spaß bereitet hat, dass ich sie ein wenig ausarbeitet habe und nun als kleines Weihnachtsplätzchen anbiete. Mein historischer Liebesroman "Eine tugendhafte Lady" i...

Projektarbeit - Patchwork Part II

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In einem meiner letzten Posts habe ich über meine Neuentdeckung "Patchwork-Autorenprogramm" berichtet und versprochen, dass ich zukünftig ein wenig mehr darüber berichte. Warum ich es bisher nicht getan habe? Nun, zu erst einmal musste ich mich in das Programm einarbeiten, da es nicht unbedingt selbsterklärend ist. Doch mithilfe des beigefügten Handbuchs, das mit jedem Update verbessert und übersichtlicher wird und der Videos Youtube - Patchwork Autorenprogramm habe ich mich recht gut eingefunden. Da ich zwischenzeitlich mit der Neufassung von "Einsatzort Vergangenheit" (Band 1) beschäftigt war und ich festgestellt habe, dass ein bestehendes Projekt dieser Größe und Umfang nicht unbedingt dafür geeignet ist, sich komplett  in das Programm einzufinden. Ich sage nicht, dass es nicht möglich ist, nur musste ich nach einiger Zeit feststellen, dass es für mich leider nicht funktionierte. Wobei ich in dieser Zeit einige Dinge zu schätzen gelernt habe, die ich bei ander...

Sinnkrise

Eigentlich hatte ich schon früher einen neuen Blogpost verfassen wollen, doch dann kam es zu einem Zwischenfall, der mich dazu gebracht hat, mich noch weiter in mein Schneckenhaus zu verziehen. Schon vor einigen Jahren hatte der sogenannte Platzhalter-Skandal die Self-Publisher-Szene erschüttert. Es ging damals um eine Autorin, die auf ziemlich dreiste Art aus den Texten einer anderen, sehr erfolgreichen, Autorin kopiert und in ihr Buch eingefügt hatte. Das Buch wurde zum Erfolg und dann kam es, wie es kommen musste, jemand erinnerte sich an das andere Buch und die plagiierten Textstellen fielen auf. Die Ausrede, sie hätte es als Platzhalter genutzt und vergessen, die Stellen umzuschreiben, war mehr als weit hergeholt und ich glaube bis heute nicht daran, dass es ein Versehen war. Ein Aufschrei ging damals durch die Bücherlandschaft und mit einem Schlag schauten sie alle wieder auf die Indie-Autoren herab. Alles, was gute Indie-Autoren aufgebaut hatten, geriet in Vergessenheit und der...

Ich bin verliebt :-) oder Patchwork Part I

Keine Sorge, meine neue Liebe gilt keiner Person, sondern einem neuen Programm, das ich mir zugelegt habe. Ich glaube, dass ich schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, das ich technisch interessiert bin und immer auf der Suche nach Neuem bin. Bei meiner neuesten Kauf handelt es sich um eine weitere Schreibsoftware, die ich heute ein wenig vorstellen mag.  Während "Einsatzort Vergangenheit" noch mit Word geschrieben wurde, sind die folgenden Bücher alle mit Papyrus Autor geschrieben worden. Ein wirklich hervorragendes Tool für Autoren. Noch immer bin ich begeistert von der Stilanalyse sowie dem integrierten Duden. Wer einmal mit Papyrus geschrieben hat und dann, so wie ich, im täglichen Leben gezwungen ist, mit Office zu arbeiten, wird es jedes Mal schmerzlich vermissen. Wenn es ums Schreiben und die Überarbeitung geht, gibt es so schnell nichts, das Papyrus das Wasser reichen kann und ich möchte es wirklich nicht mehr missen. Die aktuelle Version, Papyrus 8, wurde ger...

Wie ich auszog, die Welt zu erkunden

Wer wie ich Bücher schreibt, dem erzähle ich vermutlich nichts Neues, dass es neben einem spannenden Plot und glaubwürdigen Protagonisten noch etwas anderes gibt, dass zu einem guten Roman gehört. Was das ist? Das Setting! Ein gutes Setting, das auf den Leser so authentisch wirkt, als habe der Autor jeden Winkel seines Handlungsorts besucht, ist mehr wert als manch einer glauben mag. Dabei ist es unwichtig, ob die Geschichte in der Gegenwart oder, wie zum großen Teil in meinen Romanen, in der Vergangenheit spielt. Wichtig ist, dass man dem Leser glaubhaft vermitteln kann, dass man sich mit dem Ort, den man als Autor in seinem Buch beschreibt, vorstellen kann.  Gut, man könnte nun hingehen und die eigene Stadt als Handlungsort festlegen. Lebt man in Hamburg, Berlin oder New York oder einer anderen x-beliebigen Großstadt, dann kann das ziemlich von Vorteil sein, denn dann kennt man die Stadt und weiß wovon man berichtet. Man kennt die schönen und die weniger schönen Ecken, weiß w...

Warum gibt es das bei uns nicht?

Wer meine Bücher kennt, der wird sich vielleicht ein wenig wundern, warum die meisten Zeitreisen Laura und Phil nach England führen. Mag ich Deutschland etwa nicht? Ist es nicht interessant genug? Nein, es ist viel einfacher: Das Recherchematerial für die englischen Zeiten ist um einiges umfangreicher, als das, was es auf dem deutschen Markt gibt. Schauen wir uns einmal bei den Büchern zu "Einsatzort Vergangenheit" um: Da habe ich das, schon oft erwähnte,  The Time Traveller's Guide to Elizabethan England  genutzt, um mich in die Zeit Shakespeares und Co. einzulesen. Aber das war beileibe nicht das einzige Buch, das ich genutzt habe. Zu erwähnen sind noch  Elizabeth's London: Everyday Life in Elizabethan London  oder aber  Pleasures and Pastimes in Tudor England  und und und ... Die Liste der Bücher, die ich konsultiert habe, ist lang und umfangreich. Aber nicht nur das, es gibt im Internet Dutzende Seiten und Blogs, die sich mit dem Thema Leben und All...

Krise umschifft

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Wie schon beim letzten Mal berichtet, hatte ich bei "Einsatzort Vergangenheit: Mission Glasschuh" einen Punkt erreicht, an dem ich erkannt habe, dass nicht alles so läuft, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich habe mir wochenlang, bevor ich überhaupt an den Punkt des Finales kam, den Kopf zerbrochen, wie es über die Bühne gehen soll. Jedes Mal wenn ich eine Idee hatte, wurde sie ziemlich schnell wieder verworfen. Es gab immer wieder einen Punkt, an dem ich feststellte, dass das so nicht funktioniert.  Wie also da wieder rauskommen, ohne das bisher geschriebene komplett umzuschreiben? Immerhin will ich, dass das Buch im Winter 2015 erscheint und nicht erst Winter 2016 ... Was habe ich also getan? Das, was ich immer tue, wenn ich komplizierte Szenen oder Handlungsabläufe vor mir habe. Ich setzte mich zu einem Brainstorming mit meinem MindMap Programm hin und fange an, meine Ideen niederzuschreiben. Das Ergebnis sieht dann so aus:  Zugegeben, es schaut ziemlich bunt...

Zurück zu alten Methoden mit neuen Geräten

Wer mich ein wenig näher kennt, weiß, dass ich ein kleiner Technikjunkie bin. Ich weiß, dass einige noch immer glauben, dass Frauen und Technik nichts miteinander am Hut habe, doch weit gefehlt. Ich kenne genügend Vertreterinnen meines Geschlechts deren Herz beim Gedanken dem nächstgelegenen Elektromarkt des Vertrauen einen Besuch abzustatten, höher schlägt, als bei dem Gedanken einen Schuhladen zu betreten. Wobei auch das durchaus seinen Reiz haben kann ;-) Gut, ich gehöre nicht zu denen, die mit Begeisterung an alten Radiogeräten rumschrauben, und sie so wieder zum Laufen bringen. Dafür fehlt mir schlicht das Hintergrundwissen, und auch ein wenig das Interesse. Aber wenn es um neue Technik und Geräte gibt, dann bin ich diejenige, die laut "Hier" ruft. In unserem Freundeskreis geht schon der Witz um, dass man sich die IFA und Ähnliches sparen kann. Wenn man wissen möchte, was es Neues am Markt gibt, reicht es aus, uns einen Besuch abzustatten. Man sollte das vielleicht nich...

Bekenntnisse einer Serientäterin

Ich bin eine Wiederholungstäterin, jegliches Leugnen ist zwecklos.  Serien, ob im Fernsehen oder als Buch werden oft und gerne von mir konsumiert. Castle, Dowton Abbey, Inspector Lewis oder Outlander, sind nur einige der Serien, die regelmäßig über meinen Bildschirm flackern. Von den Inspector Lynley Krimis besitze ich jeden einen einzelnen Band, ob als Taschenbuch, gebundenes Buch oder seit einigen Jahren als eBook ist dabei egal. Von Harry Potter besitze ich selbstverständlich auch alle Bände und nicht zu vergessen die Trotzkopf und Nesthäkchen Bücher aus meiner Kindheit. Ich mag Serien. Ich will sehen, wie die Figuren sich weiterentwickeln, welchen Weg sie einschlagen. Manchmal sind 300 bis 400 Seiten einfach nicht genug und ich will mehr. Ich will nicht für immer Abschied von lieb gewonnenen Charakteren nehmen, sondern wissen, was sie weiterhin erwartet. Jedes neue Buch mit bekannten Figuren ist wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Manchmal muss ich einen Augenblick überle...

Wochenrückblick #12

Ich weiß momentan wirklich nicht, wo die Zeit bleibt. Sie scheint zu rennen und am Ende eines Tages weiß ich eigentlich nicht, was ich getan habe. Was gibt es zu berichten? Der Frühling ist da! Ich wollte das nur noch mal erwähnt haben, nur für den Fall, dass es jemanden gibt, dem das noch nicht aufgefallen ist. Ich mag Frühling. Es ist für mich die schönste Jahreszeit, wenn Tag für Tag mehr Bäume und Sträucher beginnen in den unterschiedlichsten Farben zu blühen und die Natur zu einem bunten Erlebnis machen. Wenn es nach mir ginge, dann könnte es das ganze Jahr über so aussehen, wie jetzt. Es ist wirklich schade, dass die Blütentracht in wenigen Tagen Vergangenheit ist. Das milde Wetter sorgt dafür, dass man mit einem Mal einen ständigen Drang verspürt nach draußen zu gehen und etwas im Freien zu unternehmen. Selbst in der Mittagspause sitzen meine Kollegen und ich im Innenhof des Gebäudes, in dem unsere Firma untergebracht ist und genießen die Sonnenstrahlen. Wer sich fragt, warum...

Auf zu neuen Ufern ....

Ich bin noch dabei, das Cover für das Taschenbuch von "Einsatzort Vergangenheit: Für immer und immer" zu erstellen, doch sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind und ich das erste Testexemplar in meinen Händen halte, ist das Thema Zeitreise vorerst einmal Vergangenheit. Ich habe knapp 3 1/2 Jahre mit Laura und Phil verbracht. Es waren tolle Zeiten und wenn ich bedenke, wie viel Spaß ich dabei hatte, die ganzen Fakten der Geschichte zu recherchieren, und sei es nur, um zu wissen, ab wann man eigentlich Gabeln benutzte, werde ich ein klein wenig melancholisch, aber nur ganz wenig. Es ist Zeit für etwas Neues. Ich war zwischen der Fertigstellung von "Einsatzort Vergangenheit: Für immer und immer" und der Veröffentlichung nicht untätig und habe angefangen ein neues Buch zu schreiben. Alles lief auch gut, bis Mitte Januar und dann war es aus. Ich muss gestehen, dass ich derzeit einfach nicht weiterschreiben kann. Es ist eine Art Weihnachtsgeschichte, mit viel Schnee un...

Wochenrücklick #1

Da ist er wieder:-) Der Versuch darüber zu berichten, was diese Woche so geschehen ist. Nun, viel war es eigentlich nicht. Dazu war ich zu sehr mit meinem Job beschäftigt, als das ich wirklich viel Zeit für andere Dinge gehabt hätte. Der Beginn eines neuen Quartals, dieses Mal auch eines neuen Jahrs ist in meiner Firma immer eine sehr geschäftige Zeit und viel Platz für anderes bleibt dann nicht. Allerdings merkte man in dieser Woche noch, dass Ferien sind und die Autobahnen waren trotz des schlechten Wetters frei und gut befahrbar. Ich freue mich schon wieder auf die Staustunden nächste Woche ... Was gab es sonst noch? "Einsatzort Vergangenheit - Für immer und immer" ist noch im Korrektorat und ich warte darauf, dass es zurückkommt. Sobald ich ein Buch im Korrektorat habe, stellt sich immer eine merkwürdige Stimmung bei mir ein. Ich nenne es die Zeit zwischen den Büchern. Eines ist halbwegs abgeschlossen, aber doch noch nicht so ganz, als dass man es als richtiges Buch b...

Eigentlich hätte ich ja ...

... einen Jahresrückblick schreiben sollen. Aber ehrlich gesagt, war mein Jahr kein Jahr mit besonderen Highlights. Ich habe kein Patent für den Weltfrieden gefunden, habe kein Menschenleben gerettet oder sonstige Taten vollbracht, die es sich zu Erwähnen lohnt. Wenn ich ehrlich bin, ist mein Leben ein Leben ohne besonderen Höhen und Tiefe und manchmal ungefähr so spannend wie der Sack Reis, der angeblich in China umfällt. Warum sollte ich das noch einmal Revue passieren lassen? Also ist das Thema Jahresrückblick vom Tisch. Was nun? Ein Ausblick aufs Jahr 2015? Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich im letzten Jahr nicht wirklich gute Vorsätze geplant habe, sondern mir Sachen vorgenommen habe, die ich das Jahr über erledigt haben möchte. Es sind nicht wirklich gute Vorsätze, aber Pläne, die ich mir vorgenommen habe. Welche Pläne habe ich  also für 2015? Ganz oben steht natürlich die Veröffentlichung des vieren Teil von "Einsatzort Vergangenheit". Da sich das Buch derz...

Im Überarbeitungswahn oder Wochenrückblick #4

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Der vierte Band von "Einsatzort Vergangenheit" ist fertig. Na ja, jedenfalls die Rohfassung. Seit etwas mehr als einer Woche sitze ich Tag für Tag nach der Arbeit noch am Manuskript und überarbeite es. Szenen werden umgeschrieben, Stellen gestrichen, an anderen Stellen kam noch was dazu. Ich habe jetzt knapp 75% geschafft und hoffe, bis zum Wochenende damit fertig zu werden. Ich blende momentan wirklich alles andere aus und bin ganz auf das Buch fokussiert. Wenn mich also jemand fragt, was ich in der letzten Woche gemacht habe, dann kann ich guten Gewissens davon berichten, dass ich fleißig gearbeitet habe. Und weil der vierte Band nicht nur der vierte Band heißen kann, habe ich mich auch schon mal daran gemacht, ein Cover zu basteln und es mit einem Titel zu versehen :-) Wie es aussieht? Schaut selbst? Ich bin dieses Mal ein wenig vom Muster der anderen Titel abgewichen. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, wieder etwas zu nehmen, was an einen Lebenslauf beziehungsweis...