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Leipziger Buchmesse 2016 - Ein kleiner Rückblick

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Bald eine Woche ist es her, dass ich von der Leipziger Buchmesse zurück bin und noch immer bin ich dabei die gesammelten Eindrücke zu verarbeiten. Es waren wunderschöne Tage und ich weiß jetzt schon, dass ich 2017 wieder dorthin fahren werde, denn die Leipziger Buchmesse ist um einiges schöner als die Frankfurter.   Zugfahrten fördern die Kreativität  Mit Laura Newman Woran liegt es? Mhm, zum einen daran, dass es in der ganzen Innenstadt an den Abenden der Messe überall Lesungen gibt. Ich selbst war bei zwei Lesungen, einmal bei Claudia Winter, die aus ihrem wundervollen Roman "Aprikosenküsse" gelesen hat. Ein Buch, das ich im letzten Jahr gelesen habe und es so toll fand, dass ich es eigentlich jedem in meinem Freundeskreis empfohlen habe. Seit der Frankfurter Buchmesse kenne ich Claudia auch persönlich. sie ist eine so liebe und sympathische Person, dass ich sie gleich in mein Herz geschlossen habe. Wer das Buch noch nicht kennt und gerne unterhaltsame, kluge Lie...

Die schonungslose Wahrheit über Weihnachtsmärkte!

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Sind wir ehrlich: Weihnachtsmärkte nerven! Egal, wie groß oder klein sie sind, sie sind in jedem Fall immer hoffnungslos überfüllt. Da entwickelt sich das Vorhaben "Glühwein kaufen" zu einer der zwölf Arbeiten des Herkules. So läuft das bei mir immer ab: Ich dränge sich vorsichtig an den dicht an dicht stehenden Menschen vorbei, immer darauf bedacht, niemanden anzurempeln. Ich will ja vermeiden, dass ich mit Glühwein bekleckert werde, weil ich mal wieder vergessen habe, die alte Jacke anzuziehen und stattdessen wieder die gute Lieblingsjacke trage. Habe ich es dann unbeschadet zur Theke geschafft, meine Bestellung aufgegeben, geht es nun zurück zur wartenden Gruppe. Nur, dieses Mal bin ich genauso beladen, wie die anderen. Also versuche ich nicht nur etwas von unserem Glühwein zu verschütten, sondern auch noch den anderen leicht angeheiterten Weihnachtsmarktbesuchern auszuweichen. Schwupps, da hat einer den Arm ausgefahren und ich mache eine Vollbremsung. Der Glühwein schwa...

Asche auf mein Haupt

Ich gebe es zu, ich war faul in den letzten Wochen. Kein Wochenrückblick, noch nicht mal ein Monatsrückblick. Gar nichts. Es ist nicht so, dass nichts passiert wäre, aber irgendwie war nie der richtige Moment zum Schreiben eines Blogeintrags da. Da inzwischen einige Zeit zwischen meinem letzten Post und diesem lag, verzichte ich auf eine Nacherzählung der letzten Wochen. So spannend war es auch nicht. Heute ist Allerheiligen. In dem Bundesland, in dem ich wohne, ist heute kein Feiertag und es ist für mich alles wie immer, mit der einzigen Ausnahme, dass ich heute nicht arbeiten muss, da wir Samstag haben. Aber ich wohne im Grenzgebiet ... Was das heißt? Auf der anderen Seite des Rheins ist Mainz und das gehört bekanntermaßen zu Rheinland-Pfalz und dort ist heute Feiertag. Wer glaubt, dass es, weil heute Samstag, weniger voll in den hessischen Läden ist, hat sich aber geschnitten. Gerade eben hörte ich im Radio, dass auf der Ab- und Auffahrt einer Autobahn in der Nähe eines großen Eink...

Das Experiment - Teil 3

Anfang des Jahres habe ich bekanntermaßen beschlossen, dass ich es doch einmal versuchen könnte, mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fahren könnte. Was ist eigentlich daraus geworden?  Nun, was soll ich sagen? Ich fahre wieder mit dem Auto und muss das Experiment Bus und Bahn für gescheitert erklären.  Woran lag es? Laut Fahrplanauskunft hätte die gesamte Fahrt nur eine Stunde gedauert. Das ist schon grenzwertig, aber wenn man bedenkt, dass ich ab und an auch gut und gerne mal bis zu einer Stunde mit dem Auto brauche, eine Überlegung wert. Aber diese Stunde Fahrzeit gab es leider nur auf dem Papier, in Wahrheit war ich knapp 90 Minuten unterwegs. Aus mir bis heute unerklärlichen Gründen fuhr die Bahn von meiner ersten Haltestelle bis zur nächsten immer im Schneckentempo, was natürlich Zeit kostete. Hinzu kamen Stopps am Frankfurter Flughafen und Hauptbahnhof, was selbstverständlich weitere Verspätungen mit sich brachte. Im Grunde genommen wäre das auch alles nich...

Könnte mein Tag bitte 48 Stunden haben?

Kennt ihr das auch? Morgens klingelt der Wecker zu einer extrem unchristlichen Zeit ( in meinem Fall kurz vor halb sechs) und abends schleppt man sich wie immer viel zu spät ins Bett. Wenn man dann überlegt, was man den Tag über geschafft hat, stellt man fest, dass man eigentlich kaum etwas bewegt hat. So geht es mir momentan jedenfalls und dabei gibt es so vieles, was ich tun möchte: weiterschreiben am vierten Band von "Einsatzort Vergangenheit" die notwendigen Recherchen dazu machen überhaupt mal wieder ein Buch zum Spaß lesen einen meiner vielen Filme/Serien anschauen, die ich mir gekauft habe und die nur auf mich warten. Die dicke Staubschicht auf dem Regal zeugt davon, dass ich nicht wirklich dazu komme.  Was mich dazu bringt, dass ich auch noch meinen Frühjahrsputz machen müsste, aber ich glaube wirklich, dass man Prioritäten setzen muss und ich diesen Punkt erst einmal hinten anstelle ein paar Blogger anschreiben und sie fragen, ob sie meine Bücher lesen und ...

Das Experiment Teil 2

Die erste Woche in Sachen Experiment Bahn habe ich hinter mich gebracht. Zu meiner Überraschung hat es ziemlich gut geklappt. Keine gerissenen Oberleitungen oder anderweitige Sachen, die für Verspätungen gesorgt haben. Vorgestern hatte meine S-Bahn ein paar Minuten Verspätung und dadurch habe ich meine Straßenbahn verpasst. Was zur Folge hatte, dass ich zehn Minuten in der Kälte stehen musste. Wenn die Fahrzeit generell nur etwas mehr als eine Stunde dauern soll, sind zehn Minuten schon mal ärgerlich. Vor allen Dingen, wenn es kalt und regnerisch ist. Meine Kollegen, die davon wissen, dass ich die Bahn teste, reagierten zum Teil mit Befremden. Aber das kommt nicht überraschend, immerhin arbeite ich in der Automobilbranche. Interessant fand ich das Argument einiger Kollegen, dass man bei der Bahnfahrt sehr viel Freizeit verliert, da man ewig unterwegs ist. Das sehe ich nicht ganz so. Ich glaube, dass man das trennen muss. Wenn ich mit dem Auto fahre, stehe ich im Stau und kann eigen...

Das Experiment

Die letzten vierzehn Monate habe ich mich fast täglich über den Verkehr auf  der Autobahn aufgeregt. Ich bin verzweifelt, wenn beim kleinsten bisschen Regen plötzlich die Autofahrer nicht mehr wussten, wie man das Gaspedal benutzt und stattdessen die Nebelscheinwerfer anschalteten. Bis heute kann mir keiner das Phänomen erklären, warum es morgens und abends an einer gewissen Stelle immer zu Engpässen kommt, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Erst letzte Woche musste ich morgens wieder einmal beobachten, wie ein Fahrzeug mit dem Dach auf der Straße liegend am Straßenrand lag. Ich habe innerhalb einer Woche jeden Abend an einer gewissen Stelle, die gewiss nicht als Gefahrenstelle zu bezeichnen ist, einen Unfall gesehen. Ich bin es leid, dass ich manchmal für eine Strecke, die im Normalfall in 30 Minuten zu fahren ist, immer häufiger eine Stunde und mehr fahren muss. Die Alternative heißt mit der Bahn fahren. Lange Zeit habe ich es vor mir hergeschoben, obwohl ich schon gleich zu Be...

Gute Vorsätze? Nicht mit mir!

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Nein, ich gehöre nicht zu den Menschen, die am 31.12. beschließen, dass sie am 01.01. das Rad neu erfinden. Meiner Meinung nach sind gute Vorsätze auch keine Vorsätze sondern klingen in meinen Ohren immer ein bisschen wie Verbote. Oder denkt ihr bei "Ich will abnehmen", nicht auch an "Ich darf keine Süßigkeiten mehr essen"? Und wie ist es mit "Ich will mehr Sport machen?" Für mich hört sich das stark nach "Ich darf nicht mehr auf der Couch rumlümmeln" an. Also gibt es mit mir keine guten Vorsätze, die sowieso nach wenigen Tagen nicht mehr eingehalten werden. Es ist wie mit diesen Sammelheften für die man momentan überall im Fernsehen Werbung sieht. Das neue Jahr hat angefangen, also sammeln wir etwas Neues. Puppenhaus, Deckenstricken oder Raumschiffe basteln. Hat irgendeiner schon mal damit angefangen und es übers Jahr hinweg verfolgt? Ich glaube fast, dass es so ist, wie bei den guten Vorsätzen, nach ein paar Heften wird das alles wieder einge...

Urlaub zu Hause ist eigentlich kein richtiger Urlaub

Kennt ihr das? Am Ende des Jahres ist überraschenderweise noch ziemlich viel Resturlaub da und den muss man nehmen, weil man keine Urlaubstage mit ins neue Jahr nehmen soll? Ich war doch recht überrascht, dass ich noch so viele Tage übrig habe. Immerhin waren wir im Frühsommer fast drei Wochen weg und dann hatte ich auch im August noch ein paar freie Tage. Wie dem auch sei, ich habe Urlaub. Zwei Wochen um genau zu sein. Die erste habe ich schon hinter mich gebracht und ich muss sagen, wegfahren wäre definitiv die bessere Wahl gewesen ... Aber leider haben mein Mann und ich uns dem gestellt, was wir uns schon seit einiger Zeit vorgenommen haben. Wir haben Wohnzimmer und Küche gestrichen, was nach acht Jahren dringend nötig war. Die ein oder andere Ecke war doch schon nicht mehr so schön anzusehen. Jetzt liegt noch eine weitere Woche Urlaub vor uns. Eigentlich hatten wir wegfahren wollen und ganz liebe Freunde besuchen wollen,  (An dieser Stelle eine dicke Umarmung an meine Nordlicht...

Das Wochenende kann beginnen

Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass mein letzter Eintrag noch aus Juli ist! Ich schäme mich zutiefst, allerdings habe ich auch eine richtig gute Entschuldigung parat. Meine Arbeit hat mir kaum Zeit zu irgendetwas gelassen. Die letzten zwei Monate waren ziemlich stressig und ich muss sagen, dass ich abends nachdem ich zwölf bis dreizehn Stunden unterwegs war, einfach keine Muse mehr gefunden habe und einfach nicht mehr kreativ sein konnte. Jetzt ist es allerdings wieder viel besser geworden und ich habe langsam wieder etwas mehr Zeit fürs Schreiben des dritten Teils und meinen Blog. Auch meine Freunde und Familie kamen in den letzten Wochen leider viel zu kurz und wenn dann blieb bei mir sowieso nur das Wochenende. Dabei haben mein Mann und ich ein wenig das Konzept einer meiner liebsten Freundinnen übernommen. Besagte Freundin lebt noch bis Ende des Jahres in den USA und kurz nach ihrem Umzug vor zwei Jahren hat sie mit ihrem Mann eingeführt, dass sie am Freitagabend essen gehe...

Zurück aus der Schmollecke

Nachdem ich beim letzten Post doch wirklich etwas gefrustet war, bin ich dieses Mal definitiv besserer  Laune. Worüber ich beim letzten Mal geschrieben habe, ist nun einmal der Lauf der Welt und ich kann es nicht ändern. Ich darf mich zwar darüber ärgern, aber es sollte doch kein Grund sein, mir dauerhaft die Stimmung zu vermiesen. Wenn ich so darüber nachdenke, kommt mir der alte Doris Day Song "Que Sera, Sera " in den Sinn. Im Grunde genommen bin ich ein recht rationaler Mensch, doch wenn es um solche Sachen geht, dann bin ich da eventuell sogar etwas esoterisch angehaucht. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass nichts auf dieser Welt aus Zufall geschieht, bis auf die Existenz von Stechmücken. Bis heute kann ich nichts Sinnvolles an diesen biestigen Tieren entdecken. Sie sorgen dafür, dass sich juckende Quaddeln auf der Haut ausbreiten und man nachts nicht schlafen kann, weil man ständig dieses schreckliche Geräusch, das sie beim Fliegen machen. Aber gut, es gibt sie...

Warum wundert es mich nicht?

Erinnert ihr euch daran, wie es war, als die ersten Folgen von "Einsatz in 4 Wänden" auf RTL ausgestrahlt wurden? Ich habe die Sendung nur durch Zufall gesehen, da sie im Vormittagsprogramm lief. Ein Zeitpunkt an dem ich normalerweise nicht zu Hause bin, ich hatte vermutlich Urlaub, denn ich erinnere mich daran, wie ich nur kurz darauf durch IKEA lief und meinem damaligen Freund, jetzt mein Mann, von der Sendung erzählte. Das Konzept einen nicht so tollen Raum mit einfachen und nicht besonders aufwändigen Mitteln komplett umzugestalten, begeisterte mich.  Als die Sendung dann ins Vorabendprogramm umzog, hatte ich sogar eher die Gelegenheit mir die Folgen anzusehen. Einige der Tipps und Tricks, die in der Sendung gezeigt wurden, haben mir bei späteren Renovierungen wirklich geholfen. Auch die ersten Sendungen, die im Abendprogramm liefen, habe ich mir noch regelmäßig angesehen. Damals wurden noch Häuser von relativ normalen Menschen umgestaltet, auch wenn ich mich persönli...

Bekenntnisse eines Weihnachtsjunkies

Der Titel des Blogs verrät es schon: Ich LIEBE die Weihnachtszeit! Und das meine ich durchaus ernst und mache mich nicht lustig darüber. Kann es etwas Schöneres geben, als in der dunklen Jahreszeit durch die hell erleuchteten Straßen zu gehen? In meiner Wohngegend ist fast jedes Haus und fast jeder Vorgarten mit Lichtern erleuchtet und alles wirkt gleich viel freundlicher und nicht mehr so düster. Ein ganz spezielles Highlight wohnt direkt nebenan. Ich nenne es meinen Lichteradventskalender. Der gute Mann fängt in der letzten Novemberwoche damit an, seinen Eingangsbereich zu dekorieren. Es beginnt mit einer diskreten Lichterkette, gefolgt von speziellen Lichtern für seine Straßenlampe, diese bekommt einen zusätzlichen künstlichen Tannenkranz, der wie sollte es anders sein, auch mit Lichtern geschmückt ist. Und das geht dann immer weiter, bis an Weihnachten, der ganze Eingangsbereich in vielen bunten Lichtern blinkt und leuchtet. Jeden Tag, wenn ich nach Hause komme, bin ich gespannt...

Eine Wissenschaft für sich

Mein Laptop ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, ich schreibe meine Bücher darauf, diese Posts, bearbeite Bilder und so weiter und so fort. Dass der Laptop viel genutzt wird, hat man ihm inzwischen auch angesehen. Die Tasten, die am Meisten benutzt wurden, sind im Laufe der Zeit glatt geworden, es fehlte eine Taste, die hatte beim Staubwischen einfach nachgegeben und auch die ein oder andere Taste wollte nur mit viel Nachdruck arbeiten. Bei jedem Hochfahren saß ich mit angehaltenem Atem davor, schickte noch ein oder zwei Stoßgebete los und hoffte, dass das Gerät mich nicht ausgerechnet jetzt im Stich lässt. Zwar gehöre ich zu den Menschen, die relativ regelmäßig Sicherungen auf einer externen Festplatte erstellen und trotzdem kann ich mir nichts Schlimmeres vorstellen als der Tag an dem der PC nicht mehr hochfährt und ich nicht weiterschreiben kann. Schon seit Wochen war ich deshalb auf der Suche nach einem neuem Gerät und ich kann euch sagen, dass es wirklich eine Wissen...

Wetten, dass ..?

Wisst ihr noch, wie es damals war? Ich bin ja nun auch nicht mehr die Allerjüngste und ein Kind der achtziger Jahre. Bei mir hieß Twix noch Raider und es gab noch  Treets, aber das nur am Rande. Man kann sich das heutzutage gar nicht mehr vorstellen, aber damals hatten wir nur fünf Programme. ARD, mit SWF und HR Vorabendprogramm, bei gutem Wetter auch BR, ZDF, SWF und HR und das war es dann auch schon. Die große weite Fernsehwelt hielt erst 1989 mit dem Kabelfernsehen bei uns Einzug. Aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein anderes Mal erzählt werden, versprochen!  Wer das Buch "Generation Golf" von Florian Illies kennt und ebenfalls ein Kind dieser Zeit ist, wird beim Lesen einer gewissen Textpassage bestimmt geschmunzelt haben. Denn was Herr Illies dort zum Thema Samstagabend beschreibt, passte zu 100% zu meiner Kindheit. Ich hatte es fast vergessen, aber es stimmte, samstags wurde gebadet, man bekam statt Marmelade Nutella zum Abendessen und am A...

Geht es nur mir so?

Wie in meinem letzten Post geschrieben, arbeite ich derzeit daran meinen Stapel der ungelesenen e-Books zu dezimieren. Und so habe ich mich todesmutig an "Pride und Prejudice" herangewagt. Was soll ich sagen? Während ich die BBC-Verfilmung großartig finde, finde ich das Buch sehr anstrengend. Fehlt mir, wie eine liebe ehemalige Kollegin sagen würde, der intellektuelle Zugang? Bin ich nicht gemacht für Klassiker? Ich glaube es nicht, immerhin ist es nicht der erste Klassiker, den ich lese. Was ich aber weiß, ist, dass mich das Buch fast zum Wahnsinn treibt. Es gibt fast keine Seite, auf der am Ende der wörtlichen Rede nicht "cried" oder "said" steht. Manchmal ist es so schlimm, dass es sogar mehrfach hintereinander verwendet wird. Die Krönung waren dreimal "cried" und viermal "said" hintereinander. Das sorgt nicht für viel Abwechslung beim Lesen. Bisher habe ich ein Drittel gelesen und habe mir fest vorgenommen nicht aufzugeben. Dies...

Warum ich meinen Kindle hassen müsste

Ich gebe es zu: Ich bin süchtig! Büchersüchtig! Und was noch viel schlimmer ist, es ist nicht nur das Lesen der Bücher, sondern auch das Sammeln der Bücher. Meinen ersten E-Reader habe ich mir nur gekauft, weil in unserem Arbeitszimmer kein Platz mehr war. Die Regale waren bis oben hin vollgestopft und nur mit Mühe und Not konnte ich noch weitere Bücher unterbringen. Die Überlegung damals war: Kaufen wir ein neues Regal und stellen das Arbeitszimmer komplett um, auch auf die Gefahr hin, dass wir innerhalb kürzester Zeit wieder vor dem gleichen Problem stehen? Oder kaufe ich mir einen E-Reader, der Platz für 4000 Bücher bietet. Lange habe ich damals überlegt, denn eigentlich war ich lange eine Verfechterin des gedruckten Buchs. Ich wollte das Gefühl des Buchs, das Umblättern und kein Stück Plastik/Metall in meiner Hand halten. Aber dann kam mein Geburtstag, ich hatte Geld geschenkt bekommen und Thalia verkaufte damals die Schulungsmodelle des Sony Readers. Nach kurzem Zögern ...

Mal was ganz anderes ...

Ich kann ja nicht immer nur über mein Buch oder die Fortschritte des zweiten Teils berichten. Deshalb will ich heute mal über etwas komplett anderes schreiben.  Wie immer im Sommer ist das Fernsehprogramm grottenschlecht: Wiederholungen über Wiederholungen. Die olympischen Spiele haben noch ein wenig Abwechslung in dieses Ödland gebracht, aber die sind nun auch vorbei. Und wer sitzt bei diesem Wetter um 20:15 in seinem Wohnzimmer und schaut in die Glotze? Ich jedenfalls nicht. Ich genieße diese wenigen heißen Sommertage zusammen mit meinem Mann auf der Terrasse. Erst wenn es dunkel wird und die Stechmücken in Heerscharen über mich herfallen, dann ziehen wir ins Wohnzimmer um. Und da wie bereits berichtet nichts Gescheites im Fernsehen läuft, greifen wir auf unseren Vorrat von aufgenommen Sendungen oder gekauften DVDs zurück.  "Downton Abbey" heißt momentan mein absoluter Favorit. Kennt ihr die Serie? Nein? Das solltet ihr schleunigst nachholen. Bisher lief die Serie nu...