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Wochenrückblick #4

Was war letzte Woche los? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieses graue, trübe Wetter zerrt doch irgendwie an meinen Nerven. Während ich täglich im Radio und Fernsehen höre und sehe, dass es im Rest von Deutschland bis zum Abwinken schneit, muss ich nur aus dem Fenster schauen, um festzustellen, dass es bei uns mal wieder nur regnet. Oder was noch schlimmer ist, Graupelschauer! Heute Nacht hat es zwar etwas geschneit, aber wie immer, ist die Hälfte schon getaut und von Winter Wunderland ist nur ein kümmerlicher Rest übrig.  Ansonsten war die Woche recht arbeitsintensiv und damit meine ich meinen Hauptberuf und leider nicht das Schreiben, das kam diese Woche viel zu kurz.  Ich hatte vor einiger Zeit  über mein Experiment mit dem Bahnfahren geschrieben. Nun, ich habe es diese Woche wiederholt und muss feststellen, dass bis auf die Tatsache, dass nun neue Züge auf der Strecke verkehren, der Rest schlechter geworden ist. Als ich dieses Experiment vor einem Jahr z...

Wochenrückblick #1

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Ja, ja ich weiß, dass wir uns schon in großen Schritten dem Ende des Jahres nähern. Ich habe gerüchtweise gehört, dass die ersten Supermärkte bereits angefangen haben auf Weihnachten umzurüsten. Dieses Jahr spielt das Wetter ja fast mit, sodass man ohne Weiteres Gelüste auf Spekulatius und Co. bekommen könnte. Eigentlich ist also das Jahr schon rum und ich komme mit einem Wochenrückblick #1 um die Ecke? Es ist ganz einfach der erste, den ich schreibe und hoffentlich einer in einer Reihe von vielen, die noch folgen werden. In letzter Zeit war es hier wieder sehr ruhig geworden. Das lag zum einen daran, dass ich ziemlich beschäftigt war und die wenigen Stunden, die ich Zeit hatte, mit Schreiben von Band vier beschäftigt war. Dabei passieren immer wieder Kleinigkeiten von denen ich berichten möchte und damit fange ich nun an. Was ist also passiert? Ich schreibe weiterhin fleißig an Band vier und derzeit läuft es wie geschmiert. Per heute sind ca. 95.000 Worte geschrieben, das Ende i...

Das Experiment - Teil 3

Anfang des Jahres habe ich bekanntermaßen beschlossen, dass ich es doch einmal versuchen könnte, mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fahren könnte. Was ist eigentlich daraus geworden?  Nun, was soll ich sagen? Ich fahre wieder mit dem Auto und muss das Experiment Bus und Bahn für gescheitert erklären.  Woran lag es? Laut Fahrplanauskunft hätte die gesamte Fahrt nur eine Stunde gedauert. Das ist schon grenzwertig, aber wenn man bedenkt, dass ich ab und an auch gut und gerne mal bis zu einer Stunde mit dem Auto brauche, eine Überlegung wert. Aber diese Stunde Fahrzeit gab es leider nur auf dem Papier, in Wahrheit war ich knapp 90 Minuten unterwegs. Aus mir bis heute unerklärlichen Gründen fuhr die Bahn von meiner ersten Haltestelle bis zur nächsten immer im Schneckentempo, was natürlich Zeit kostete. Hinzu kamen Stopps am Frankfurter Flughafen und Hauptbahnhof, was selbstverständlich weitere Verspätungen mit sich brachte. Im Grunde genommen wäre das auch alles nich...

Endlich geschafft!

Nach nur 20 Jahren und ungefähr vier Anläufen habe ich es endlich geschafft Pride und Prejudice zu lesen. Ich hatte über meine Schwierigkeiten mit dem Buch schon ein Mal in diesem Blog berichtet: Geht es nur mir so?  Irgendwann in den letzten Tagen hatte ich dann beschlossen, dass ich es nun doch endlich mal durchziehen müsste. Es konnte doch nicht mit rechten Dingen zugehen, dass ich die Miniserie von 1995 einfach fantastisch finde und das Buch extrem langweilig ist. Also habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und mir das Buch wieder vorgenommen. Nun, was soll ich sagen? Es wird nicht mein Lieblingsbuch, so viel steht fest. Die Geschichte hat immer noch ihren Reiz und einige Abschnitte waren auch amüsant. Zwischenzeitlich jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich Elizabeth Bennett überhaupt leiden kann. Außer ihrer Schwester und möglicherweise dem Vater gab es fast keine handelnde Person, die vor Elizabeths Augen Gnaden fand. Erst später waren es Mr. Darcy und seine Schwe...

Gute Vorsätze? Nicht mit mir!

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Nein, ich gehöre nicht zu den Menschen, die am 31.12. beschließen, dass sie am 01.01. das Rad neu erfinden. Meiner Meinung nach sind gute Vorsätze auch keine Vorsätze sondern klingen in meinen Ohren immer ein bisschen wie Verbote. Oder denkt ihr bei "Ich will abnehmen", nicht auch an "Ich darf keine Süßigkeiten mehr essen"? Und wie ist es mit "Ich will mehr Sport machen?" Für mich hört sich das stark nach "Ich darf nicht mehr auf der Couch rumlümmeln" an. Also gibt es mit mir keine guten Vorsätze, die sowieso nach wenigen Tagen nicht mehr eingehalten werden. Es ist wie mit diesen Sammelheften für die man momentan überall im Fernsehen Werbung sieht. Das neue Jahr hat angefangen, also sammeln wir etwas Neues. Puppenhaus, Deckenstricken oder Raumschiffe basteln. Hat irgendeiner schon mal damit angefangen und es übers Jahr hinweg verfolgt? Ich glaube fast, dass es so ist, wie bei den guten Vorsätzen, nach ein paar Heften wird das alles wieder einge...

Michael Douglas ist schuld

Und wo wir gerade dabei sind, Kathleen Turner auch. Wer weiß, wohin sich mein Lesegeschmack hin entwickelt hätte, wenn ich nicht im Kino "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" gesehen hätte. So aber, saß ich eines Samstagmittags in einem dunklen Kinosaal und tauchte ein, in die Geschichte von Joan und Jack. Dabei fängt der Film gar nicht mit der eigentlichen Geschichte an, sondern startet mit einer Szene aus Joans Büchern. In diesem Fall war es eine Hochzeit auf dem Schiff. Jahre später würde ich sagen, dass das Ganze extrem kitschig war, mit dem roten Licht des Sonnenuntergangs und so. Aber damals war ich wie gebannt und fand es einfach wundervoll. Ich fand den Film großartig und bedauerte es zutiefst, dass ich den ersten Teil "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" nie gesehen hatte. Als er damals in den Kinos lief, war ich zu jung gewesen, um ihn anzusehen. Das habe ich erst einige Zeit später nachgeholt, als ich ihn auf Video gesehen habe. Umso größer war me...

Unser neuestes Familienmitglied

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Nachdem am letzten Wochenende mein Kindle Keyboard anfing einen langsamen und qualvollen Tod zu sterben, musste ich zusehen, dass ich schleunigst Ersatz bekomme. Wie im letzten Post schon geschrieben, habe ich dann schnell den Paperwhite bestellt. Wobei schnell nicht so wirklich zutrifft. Ich habe das Gerät nicht bei Amazon direkt bestellt, sondern bei Best Buy. Best Buy ist eine Art amerikanischer Media Markt. Das Tolle bei diesem Laden ist nämlich, dass ich auch aus dem Ausland bestellen kann und dann mein bestelltes Gerät in dem von mir ausgesuchten Laden abholen kann. Oder wie in meinem Fall abholen lassen. Die erste Schwierigkeit war herauszufinden, welche Adresse man denn bitte eingeben soll. Denn mit meiner deutschen wollten und konnten sie gar nichts anfangen. Erst in der Hilfe fand ich dann die Adresse, die man angeben muss, wenn man außerhalb der USA bestellt. Gut, diese Hürde war also gemeistert, da kam die nächste um die Ecke. Meine Kreditkarte wurde nicht akzeptiert? ...

Ab sofort zum Ausleihen

Vielleicht haben es einige schon in der Presse gelesen, dass Amazon Deutschland es Prime Kunden ermöglicht, Kindle eBooks kostenlos zu leihen. Zwar kann man nur ein Buch pro Monat leihen, es aber dafür so lange behalten wie man möchte. Ich finde es nicht schlecht, dass man das Buch solange behalten kann wie man will, soweit ich verstanden habe, gilt das bis man das nächste Buch ausleiht. Aber da ich bei eBooks bisher nur den Verleih seitens Büchereien kenne, finde ich das Amazon Produkt richtig gut. Denn bei den Büchern die man über Onleihe entleihen kann, hat man nur 14 Tage Zeit und außerdem gibt es Wartelisten. Gut, vielleicht ist nicht jeder bereit die 29 Euro im Jahr für die Prime Mitgliedschaft zahlen, denn bisher stellte sie nur die Lieferung am nächsten Tag sicher. Wenn man jetzt allerdings dazu noch Bücher für den Kindle leihen kann, wird die Sache allerdings attraktiver.  Allerdings ist es bisher ähnlich wie bei der Onleihe, es gibt nicht unbedingt viele Titel, die man...

Ein dickes Dankeschön

möchte ich heute an Fabella und ihren Buchblog " Buchzeiten " loswerden. Fabella hatte erst Bedenken, bevor sie mein Buch angenommen hat, aber lest selbst: http://buchzeiten.blogspot.de/2012/09/rezension-sandra-neumann-einsatzort.html Vielen lieben Dank für diese tolle Rezension! Und versprochen: Teil Zwei ist in Arbeit. Und auch an alle anderen Buchblogger möchte ich noch ein paar Worte richten: Ich kann immer wieder nur über euch staunen und euch bewundern. Nicht nur, dass ihr Unmengen von Büchern verschlingt, nein, ihr findet auch noch die Zeit darüber zu schreiben. Etwas, wofür ich euch sehr dankbar bin, denn so komme ich als Leseratte immer wieder an Tipps zu Büchern, die ich ansonsten vielleicht übersehen hätte. Bevor ich mit dem Schreiben anfing, hatte ich keine Ahnung davon, dass es so etwas wie Buchblogger gibt, geschweige denn, davon, dass es so viele sind. Eine Wissenslücke, die ich mit Freuden geschlossen habe. Ich folge euren Blogs unheimlich gerne und ...

Geht es nur mir so?

Wie in meinem letzten Post geschrieben, arbeite ich derzeit daran meinen Stapel der ungelesenen e-Books zu dezimieren. Und so habe ich mich todesmutig an "Pride und Prejudice" herangewagt. Was soll ich sagen? Während ich die BBC-Verfilmung großartig finde, finde ich das Buch sehr anstrengend. Fehlt mir, wie eine liebe ehemalige Kollegin sagen würde, der intellektuelle Zugang? Bin ich nicht gemacht für Klassiker? Ich glaube es nicht, immerhin ist es nicht der erste Klassiker, den ich lese. Was ich aber weiß, ist, dass mich das Buch fast zum Wahnsinn treibt. Es gibt fast keine Seite, auf der am Ende der wörtlichen Rede nicht "cried" oder "said" steht. Manchmal ist es so schlimm, dass es sogar mehrfach hintereinander verwendet wird. Die Krönung waren dreimal "cried" und viermal "said" hintereinander. Das sorgt nicht für viel Abwechslung beim Lesen. Bisher habe ich ein Drittel gelesen und habe mir fest vorgenommen nicht aufzugeben. Dies...