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Verschnaufpause

Es ist Montagabend, auf meinem Adventsgesteck brennt das erste Lichtlein und ich trinke einen heißen Tee, genieße die Ruhe. Die letzten Wochen waren unglaublich hektisch und irgendwann einmal habe selbst ich geglaubt, dass meine Tage länger sind als 24 Stunden. Es gab Tage, an denen ich mir gewünscht habe, einen Helikopter zu besitzen, um das Verkehrschaos auf den Straßen umfliegen zu können. Ich war es irgendwann leid, fast drei Stunden am Tag im Auto zu verbringen, nur um zur Arbeit oder nach Hause zu fahren. Nächstes Jahr sollte ich mir wirklich überlegen, meinen Jahresurlaub in die dunkle Novemberzeit zu legen, und so dem Chaos auf den Straßen zu entgehen. Die Vorbereitungen für die Veröffentlichung von  Mission Glasschuh  waren zeitintensiv und haben einen Großteil meiner Zeit in Anspruch genommen. Dieses Mal ging glücklicherweise alles mit dem Korrektorat gut und ich musste nicht, wie letztes Mal, um meinen Zeitplan bibbern, oder alles verschieben. Seit dem 26.1...

Mission Glasschuh - Die Überarbeitung

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Hatte ich noch vor ein paar Wochen einen kleinen Hänger beim Schreiben des fünften Bands von "Einsatzort Vergangenheit", so war ich nachdem ich den Ausweg gefunden hatte, überraschend schnell fertig. Nur um das noch einmal zu verdeutlichen: In der Regel schaffe ich es ein Buch pro Jahr zu veröffentlichen, mehr Zeit lässt  mir mein normaler Job und Privatleben eigentlich nicht.  In diesem Jahr werden es zwei Bücher sein und keiner der Bände geht mit mehr als 120.000 Worten als Kurzroman durch. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Freunden und Verwandten entschuldigen, dass ich mich in den letzten Wochen so rar gemacht habe, aber irgendwie hat mich dieser Band nicht losgelassen. Die Rohfassung von "Mission Glasschuh" ist seit Ende August abgeschlossen und da die Veröffentlichung für diesen Band für November geplant ist, habe ich dieses Mal etwas getan, wozu ich bei den anderen Bänden keine Zeit hatte: Ich habe den Text tatsächlich eine Zeit lang liegen gelas...

Mission Glasschuh - Teaser Nr. 3

 Während ich über beide Ohren in der Überarbeitung von "Einsatzort Vergangenheit: Mission Glasschuh" steckte, dachte ich mir, dass an der Zeit für einen neuen Ausschnitt ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und wer Fehler findet, darf sie gerne behalten, es ist nämlich noch alles unkorrigiert ;-) »Und was sind deine Pläne für Weihnachten?«, fragte er mich schließlich und ich wollte ihm gerade antworten, als mein Blick auf die große Scheibe eines sehr teuren und sehr exklusiven Restaurants fiel. Ich schaute noch einmal hin und noch ein weiteres Mal, blinzelte einige Mal, nur um sicherzugehen, dass mit meinen Augen alles in Ordnung war. Doch leider war mit ihnen alles bestens. Was nicht bestens war, war das, was ich sah. In unmittelbarer Nähe der Fensterfront saß Phil und er war nicht alleine. Neben ihm saß eine umwerfend gut aussehende Frau, die ihn mit ihren Augen aufzufressen schien. Mit der einen Hand fuhr sie sich durch das lange, glatte und unverschämt glänzende...

Krise umschifft

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Wie schon beim letzten Mal berichtet, hatte ich bei "Einsatzort Vergangenheit: Mission Glasschuh" einen Punkt erreicht, an dem ich erkannt habe, dass nicht alles so läuft, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich habe mir wochenlang, bevor ich überhaupt an den Punkt des Finales kam, den Kopf zerbrochen, wie es über die Bühne gehen soll. Jedes Mal wenn ich eine Idee hatte, wurde sie ziemlich schnell wieder verworfen. Es gab immer wieder einen Punkt, an dem ich feststellte, dass das so nicht funktioniert.  Wie also da wieder rauskommen, ohne das bisher geschriebene komplett umzuschreiben? Immerhin will ich, dass das Buch im Winter 2015 erscheint und nicht erst Winter 2016 ... Was habe ich also getan? Das, was ich immer tue, wenn ich komplizierte Szenen oder Handlungsabläufe vor mir habe. Ich setzte mich zu einem Brainstorming mit meinem MindMap Programm hin und fange an, meine Ideen niederzuschreiben. Das Ergebnis sieht dann so aus:  Zugegeben, es schaut ziemlich bunt...

Mit Schneeflocke wäre das nicht passiert!

Mit Schneeflocke wäre das nicht passiert, heißt der heutige Blog in Anlehnung an eine Werbung aus meiner Kindheit. Ich bilde mir ein, es war Tilly, die ihren Kundinnen erklärt hat, dass mit Palmolive Spülmittel die Hände nicht spröde werden können. Doch über Spülmittel möchte ich heute gar nicht schreiben, sondern eigentlich mal wieder über das Thema Roman plotten. Während ich mein, derzeit auf Eis liegendes Projekt "Liebe - Klappe, die zweite" komplett nach der Schneeflockenmethode geplant habe und zum ersten Mal seit ich meine Romane schreibe,  eine Geschichte habe, die von vorne bis hinten durchgeplant ist, habe ich das bei "Mission Glasschuh" nicht getan. Warum nicht, werden sich einige fragen.  Nun dafür gibt es zwei Gründe: Erstens kannte ich die Schneeflockenmethode noch nicht, als ich mit dem neuesten Band von "Einsatzort Vergangenheit" anfing. Denn die von Randy Ingermanson entwickelte Methode zur Planung eines Romans ist mir erst in diesem ...

"Mission Glasschuh" - Appetithäppchen

Bei den sommerlichen Temperaturen, die Deutschland gerade im Griff haben, gestalten sich die Arbeiten an "Mission Glasschuh" teils schwierig. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Version von Aschenputtel, nein, ich habe das ganze Setting in Gegenwart und auch in der Vergangenheit in die Vorweihnachtszeit verlegt.  Was das bedeutet? Schnee, Weihnachtsmärkte, Glühwein, Weihnachtslieder und Kälte beherrschen meine Gedanken. Nun könnte man sagen, dass das sicherlich abkühlend wirken kann, aber glaubt mir, es ist nicht einfach, sich bei knapp 40°C vorzustellen, dass die Welt in der ich mich gedanklich bewege, von Schnee und Eis überzogen ist. Hinzu kommt, dass ich beim Schreiben ziemlich oft Musik höre, um mich in eine entsprechende Stimmung zu bringen. Das geht gut, solange ich klassische Musik, der Epoche entsprechend höre oder Liebeslieder, wenn ich eine romantische Szene schreibe, aber Weihnachtslieder im August? Sollte irgendjemand aus meiner Familie dies hier lesen, würd...

Einsatzort Vergangenheit: Mission Glasschuh

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Ja, es war lange still hier. Aber war ich deswegen untätig? Nein, ganz im Gegenteil. Das Resultat ist eine fast fertige neue Story um Laura und Phil. Das Finale steht kurz bevor und dieses Mal habe ich völlig neue Wege eingeschlagen. Statt mir ein historisches Ereignis herauszusuchen, das ich in den Mittelpunkt meiner Geschichte stelle, handelt dieser Band von einem erfundenen Ort und der Variation einer bekannten Erzählung. Ich glaube, nach einem Blick auf das Cover ist es  wohl ziemlich offensichtlich, um welche bekannte Erzählung es sich handelt ;-) Erscheinen soll der Roman Ende November/ Anfang Dezember, da er nicht nur märchenhaft, sondern auch sehr weihnachtlich wird. In den nächsten Tagen wird es bestimmt auch mal einen kleinen Ausschnitt geben ...