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Unschuldig - Einsatzort Vergangenheit Band 6 und das Ende der Funkstille

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Ja, sie schreibt noch ... Und zwar gar nicht wenig. Aber in den letzten Monaten war einiges los und mir fehlten ein wenig die Ideen für einen Blogpost. Sollte ich über meine Recherche zum aktuellen Buch posten? Plaudern, was ansteht oder über irgendetwas anderes schreiben? Doch in der Regel endete es dann damit, dass ich am aktuellen Projekt weitergeschrieben habe. Wie schon einmal erwähnt, bin ich Serientäterin :-) Ich kann meine Charaktere nur schwer ziehen lassen und gerade bei Laura und Phil, die meine ersten Babys sind. fällt es mir besonders schwer. Und so habe ich mir für die beiden wieder ein Abenteuer ausgedacht und was für eines! Hier der Klappentext zu "Unschuldig" New York, Oktober 1886 Das Symbol der Freiheit. Ein Mord. Ein Mann auf der Flucht Mit einem ausschweifenden Fest wird die Freiheitsstatue von Frankreich an die USA übergeben. Die ganze Stadt ist außer Rand und Band und die Zeitreisenden Laura und Phil mittendrin. Doch die Feierli...

21.10.2015 Zurück in die Zukunft

Für einen Fan von Zeitreiseromanen und -filmen wie mich führt natürlich kein Weg an der Trilogie mit Michael J. Fox vorbei. Ich habe alle Teile mehrfach gesehen und natürlich stehen die Blurays auch bei mir im Schrank. Heute ist also der Tag, an dem Marty McFly im zweiten Teil der Serie in der Zukunft ankommt. Allerdings finde ich den zweiten Teil ein wenig konfus und dadurch, dass er zum Teil in der Zukunft spielt, auch nicht mein Favorit. Ich glaube, in einem früheren Post einmal erwähnt zu haben, dass mich ausschließlich Zeitreisen in die Vergangenheit reisen.  Die Zukunft, die Hollywood sich ausgedacht hat, ist für uns in der heutigen Zeit teilweise sehr komisch. Es gibt keine fliegenden Autos oder auch keine Hoverboards. Statt Müll tanken wir unsere Autos noch immer mit Benzin (oder Diesel), Minipizzen, die wir in die Mikrowelle werfen, bleiben genau das: Minipizzen und werden nicht auf magische Art und Weise zur Familienpizza. Eine Szene des Films ist mir noch besonders in ...

Einsatzort Vergangenheit: Mission Glasschuh

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Ja, es war lange still hier. Aber war ich deswegen untätig? Nein, ganz im Gegenteil. Das Resultat ist eine fast fertige neue Story um Laura und Phil. Das Finale steht kurz bevor und dieses Mal habe ich völlig neue Wege eingeschlagen. Statt mir ein historisches Ereignis herauszusuchen, das ich in den Mittelpunkt meiner Geschichte stelle, handelt dieser Band von einem erfundenen Ort und der Variation einer bekannten Erzählung. Ich glaube, nach einem Blick auf das Cover ist es  wohl ziemlich offensichtlich, um welche bekannte Erzählung es sich handelt ;-) Erscheinen soll der Roman Ende November/ Anfang Dezember, da er nicht nur märchenhaft, sondern auch sehr weihnachtlich wird. In den nächsten Tagen wird es bestimmt auch mal einen kleinen Ausschnitt geben ...

Ein kleine Reise in die Vergangenheit oder Valentinstag

Früher stand ich dem Valentinstag immer ein wenig skeptisch gegenüber. Klar, finde ich die Idee ein Fest der Liebenden zu feiern hübsch. Natürlich nur solange man einen entsprechenden Partner hat. Andernfalls ist es eine ziemlich deprimierende Angelegenheit, wenn man mal wieder daran erinnert wird, dass man alleine ist, während sich der gefühlte Rest der Welt in den Armen liegt. Seit ich mit meinem Mann zusammen bin, haben wir, bis auf unser erstes gemeinsames Jahr, den Valentinstag nicht wirklich gefeiert. Ich möchte keine überteuerten Blumen und kein kitschiges Geschenk, weil es der Kalender diktiert. Meistens sind wir nett essen gegangen oder haben es uns zu Hause besonders gemütlich gemacht. Als ich dann anfing "Einsatzort Vergangenheit" zu schreiben und dort eine Szene drin vorkommt, die am Valentinstag spielt, habe ich mich näher mit der Geschichte dieses Tags beschäftigt. Dass es sich dabei nicht nur um eine reine Erfindung von Blumenhändlern handelte, wusste ich sc...

Wochenrücklick #1

Da ist er wieder:-) Der Versuch darüber zu berichten, was diese Woche so geschehen ist. Nun, viel war es eigentlich nicht. Dazu war ich zu sehr mit meinem Job beschäftigt, als das ich wirklich viel Zeit für andere Dinge gehabt hätte. Der Beginn eines neuen Quartals, dieses Mal auch eines neuen Jahrs ist in meiner Firma immer eine sehr geschäftige Zeit und viel Platz für anderes bleibt dann nicht. Allerdings merkte man in dieser Woche noch, dass Ferien sind und die Autobahnen waren trotz des schlechten Wetters frei und gut befahrbar. Ich freue mich schon wieder auf die Staustunden nächste Woche ... Was gab es sonst noch? "Einsatzort Vergangenheit - Für immer und immer" ist noch im Korrektorat und ich warte darauf, dass es zurückkommt. Sobald ich ein Buch im Korrektorat habe, stellt sich immer eine merkwürdige Stimmung bei mir ein. Ich nenne es die Zeit zwischen den Büchern. Eines ist halbwegs abgeschlossen, aber doch noch nicht so ganz, als dass man es als richtiges Buch b...

Ich habe fertig

Es ist ein Klassiker und was passt in diesem Moment besser? Ja, es ist geschafft! Teil Drei ist endlich fertig! Das Gefühl, das ich dabei habe, fühlt sich ein wenig an, als würde ich über den Wolken schweben. In Zahlen und Fakten drückt sich Teil Drei so aus: - 531 Normseiten - 131.462 Wörter - 818.000 Anschläge (mit Leerzeichen) - geschätzte 300 neue graue Haare - 60 Latte Macchiato - unzählige Kannen Tee und Flaschen Wasser - ebenso viele Tafeln Schokolade oder sonstige Süßigkeiten - stundenlanges Grübeln über den Plot - zwanzig neue Bücher und Zeitschriften über die diversen Epochen - ein neues Abo bei Spotify Die oben genannte Werte sind alles nur vorläufige Zahlen, das Buch geht noch ins Korrektorat und ich warte auf die Rückmeldungen der Testleser. Aber alles in allem ist der Band fertig. Wie ihr erkennen könnt, gibt es noch keinen Titel. Den werde ich mir nun überlegen. Einige Vorstellungen habe ich schon und dann geht es an die Arbeit am Cover. Sobald ich ...

Weil das Wetter so schön ist ...

... dachte ich mir, dass es an mal wieder an der Zeit für einen kleinen Teaser ist. Ich habe einige Zeit nichts mehr von mir in dieser Richtung hören lassen und nur damit ihr mir glaubt, dass es einen dritten Band gibt. Derzeit bin ich beruflich ziemlich eingespannt und die Zeit zum Schreiben ist leider knapper als ich es mir wünsche. Doch es geht vorwärts und die Geschichte ist in vollem Gange. Demnächst sollte ich wieder etwas mehr Freizeit haben und dann werde ich mich wieder voll in die Arbeit am Buch reinknien. Versprochen! Und jetzt viel Spaß beim kurzen Ausschnitt: Unterm Dach staute sich die Sommerhitze. Es war extrem stickig und heiß und ich fächelte mir mit der Hand Luft zu, was aber außer einem weiteren heißen Luftschwall nichts brachte. Die junge Wirtin öffnete eine der vier Türen und mit einer übertriebenen Geste ihres Arms, forderte sie mich auf einzutreten. Ich folgte der Aufforderung und schluckte kurz. Der Raum war fast dazu gedacht Klaustrophie zu bekommen und hat...

Neugierig?

Zugegeben, ganz wohl war mir beim Ende von "Zwischenstation Gegenwart" nicht wirklich. Ich habe wirklich lange mit mir gehadert, ob ich die Geschichte wirklich so enden lassen möchte. Aber egal, wie ich es drehte und wendete, es gab einfach keinen anderen Ausweg. Wer vom Ende dieses Bands enttäuscht ist, wird beim Lesen der Fortsetzung allerdings sehen, dass dieses Ende die einzig richtige Entscheidung war. Allerdings schulde ich auch denjenigen, die das Buch bereits zu Ende gelesen haben, eine Art Wiedergutmachung. Und wie schaffe ich das wohl am Besten? In dem ich euch heute den Anfang des dritten Bandes vorstellen werde. Ich glaube nicht, dass ich bei diesem Buch so viele Ausschnitte posten kann, wie bei dem letzten Band. Sollte sich aber die Gelegenheit bieten, werde ich die Chance nutzen und euch einen kleinen Ausschnitt vorstellen. WARNUNG: Wer den zweiten Teil noch nicht zu Ende gelesen hat, sollte nicht weiterlesen, denn der darauffolgende Auszug enthält einige S...

Der Termin rückt näher

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Mit großen Schritten rückt der Termin der Veröffentlichung des zweiten Bands näher. Meine Testleserinnen sind mit dem Lesen fertig und das Feedback kann sich sehen lassen. Bisher hat noch keine einzige gesagt, dass es ihr nicht gefällt. Ein oder zwei Änderungsvorschläge habe ich entgegen genommen und die werde ich jetzt in den Text einbauen. Puh, ich hatte echt schon Angst gehabt, dass ich mich noch einmal hinsetzen und einen neuen Roman schreiben muss. Ich glaube, dass jeder der schreibt, weiß was ich damit meine. Diese Ungewissheit wie das Werk ankommt, denn nur weil ich die Ideen gut fand, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass es den anderen auch gefällt. Doch wie es den Anschein hat, habe ich mir umsonst Gedanken gemacht, stattdessen wurden die Rufe nach dem dritten Teil laut. Unersättliches Volk, kaum gibt man ihnen den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand. Ich musste mir anhören, dass ich ab sofort jegliche Sozialkontakte einstellen sollte und mich nur noch um das S...

Zum Haare raufen!

Eigentlich wollte ich dieses Mal alles anders machen. Ich bin beim Schreiben von "Einsatzort Vergangenheit" nicht unbedingt nach Lehrbuch vorgegangen, so denn es eines gibt. Im Nachhinein habe ich erkannt, dass nicht alles unbedingt gut war und ich hatte Besserung gelobt. Einen Teil dessen, was ich mir vorgenommen habe, habe ich auch umgesetzt. Ich habe bisher konsequent am Stück geschrieben und nicht wie beim ersten Teil immer eine Szene hier und eine Szene da geschrieben und das dann später verbunden. Und trotzdem kam ich irgendwann, wie beim Schreiben von Teil eins an dem Punkt an, an dem ich nicht mehr richtig weiter wusste. Ich steckte fest, fast wie in einer Sackgasse. Was habe ich also getan? Ich habe am Anfang angefangen und alles noch einmal durchgelesen, wenn nötig etwas geändert und umgeschrieben, aber im Grunde genommen diente es dazu wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Die Pause und die Überarbeitungsphase waren definitiv nicht unnütz, denn plötzlich sprudelt...

Warum eigentlich das elisabethanische Zeitalter?

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Mir war relativ schnell klar, dass ich einen Zeitreiseroman schreiben möchte, nur wohin sollte ich meine Protagonisten schicken? Und zu welcher Zeit? Egal, was mir einfiel, die Geschichte fand immer in London oder England statt. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass ich ein großer England- und ein noch viel größerer Londonfan bin. Sollten sie zu Charles Dickens oder Arthur Conan Doyle reisen? Oder doch lieber nach Bath zu Jane Austen? Aber irgendwie klang das alles nicht richtig. Wie meine Hauptfigur, Laura, habe ich eine besondere Vorliebe für "Shakespeare in Love" und auch ich kann nicht aufzählen, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Und mit einem Schlag war es ganz klar, wo die Reise hingehen sollte.Ich legte die DVD zum wiederholten Male in meinen Player und schon während der Eröffnungsszene war ich von meiner Idee überzeugt. Schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es eine Tanzszene zwischen Laura und Phil geben musste, die ordentlich knisterte. Die Ta...

The Time Traveller's Guide to Elizabethan England

lautet der Titel des Buchs, das mir beim Schreiben mehr als hilfreich war. Als ich anfing den Roman zu schreiben, war relativ schnell klar, wo die Zeitreise hingehen soll. Für mich gehört die Zeit der Tudors zu den Interessantesten der Geschichte. So viel ist in diesen Jahren geschehen, und nicht nur in England, nein weltweit gab es Änderungen, die unser Leben noch bis heute beeinflussen. Bei der Suche nach geeigneten Materialien zu Recherchezwecken wurde mir rasch klar, dass ich hier wohl den Jackpot gewonnen hatte: Zum Thema Elizabeth I. und ihre Zeit gibt es Bücher in Hülle und Fülle. Mir stand eine schier unerschöpfliche Quelle zur Verfügung und ich habe viel über das Leben und den Alltag dieser Zeit gelernt. Eines meiner Lieblingsbücher ist der oben genannte Time Traveller's Guide, der leider nur auf Englisch erhältlich ist, dieses Buch bietet aber einen wahren Schatz an Informationen. Zuerst glaubte ich an einen Witz, als ich den Titel entdeckte, aber war dann doch freudi...

Meine eigene Zeitreise

Einen Zeitreiseroman zu schreiben bedeutet auch, dass man sich mit den Zeiten intensiv auseinandersetzt, in denen der Roman spielt und so habe auch ich die letzten Monate mehr oder minder im elisabethanischen Zeitalter verbracht.  Eine Menge Bücher zum Thema waren mir dabei behilflich, ich habe viel gelernt über den Alltag in dieser Zeit und auch einiges, was mir nicht bekannt war.  Wer hätte gedacht, dass man in dieser Zeit wesentlich liberaler und offener gewesen war, als wir es heute sind?  Mit Staunen habe ich erfahren, dass es üblich zu dieser Zeit war, dass Männer Frauen zur Begrüßung küssten und nicht Küsschen links, Küsschen rechts. Oh nein, gleich einen schönen Schmatzer auf die Lippen gab es, egal, ob man die Dame kannte oder nicht.  Die Quelle aus der ich das habe, ist eine vertrauenswürdige, doch ich habe bewusst darauf verzichtet das in den Roman mit aufzunehmen, da ich nicht wollte, dass mir meine Leser später vorwerfen, dass ich doch ein ...