Dienstag, 25. September 2012

Jeder macht, was er will!

Ich dachte wirklich, dass ich den zweiten Teil von "Einsatzort Vergangenheit" komplett durchgeplottet hatte.
Und nun erkenne ich, dass ich das Denken doch lieber den Pferden überlassen sollte, wegen des größeren Kopfes und so.

Was ist passiert? Ungefähr zwei Drittel des Buches sind geschrieben und die Geschichte verlief so, wie ich es mir ausgedacht hatte. Bis ich bei diesem einen Punkt ankomme und feststelle, dass die Story nicht so weitergehen kann, wie ich angenommen habe. Irgendwie funktioniert sie nicht, hat zu viele Schwachstellen und gefiel mir gar nicht. Mir kam es schon vor, als würden sich die Figuren im Buch gegen das wehren, was ich vorhatte. Kein einziger Handlungsstrang führte in die von mir geplante Richtung, sondern immer weiter weg.

Fakt ist: Die Geschichte muss umgeschrieben werden! Während einer Autofahrt kamen mir heute einige Ideen in den Sinn und ich glaube, wenn ich diese einarbeite und den Plot noch einmal abändere, wird es eine runde Sache. Glücklicherweise muss ich innerhalb der bisher geschriebenen Geschichte fast nichts ändern, und werde nicht noch weiter in meinem Zeitplan nach hinten geworfen.

Ich hoffe nur, dass es meine Leser auch so sehen und sich nicht an den Kopf greifen und entsetzt rufen: "Was hat sie denn da gemacht?"

Und sollte es doch so kommen, kann ich antworten, dass daran nur meine zwei sturköpfigen Hauptfiguren dran schuld sind. Sie wollten, dass die Geschichte so wird!

Ich sage es doch: Jeder macht, was er will!