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Ich habe fertig

Es ist ein Klassiker und was passt in diesem Moment besser? Ja, es ist geschafft! Teil Drei ist endlich fertig! Das Gefühl, das ich dabei habe, fühlt sich ein wenig an, als würde ich über den Wolken schweben. In Zahlen und Fakten drückt sich Teil Drei so aus: - 531 Normseiten - 131.462 Wörter - 818.000 Anschläge (mit Leerzeichen) - geschätzte 300 neue graue Haare - 60 Latte Macchiato - unzählige Kannen Tee und Flaschen Wasser - ebenso viele Tafeln Schokolade oder sonstige Süßigkeiten - stundenlanges Grübeln über den Plot - zwanzig neue Bücher und Zeitschriften über die diversen Epochen - ein neues Abo bei Spotify Die oben genannte Werte sind alles nur vorläufige Zahlen, das Buch geht noch ins Korrektorat und ich warte auf die Rückmeldungen der Testleser. Aber alles in allem ist der Band fertig. Wie ihr erkennen könnt, gibt es noch keinen Titel. Den werde ich mir nun überlegen. Einige Vorstellungen habe ich schon und dann geht es an die Arbeit am Cover. Sobald ich ...

Ja, ist denn schon Weihnachten?

Weihnachten war für mich schon immer etwas besonderes. Es fing damit an, dass in der Adventszeit unsere Wohnung immer wieder nach frisch gebackenen Plätzchen duftete und meine Schwester und ich gemeinsam mit meiner Mutter das Gebackene verziert und verschönert haben. Vanillekipferl, Bärentatzen, Spritzgebackenes und Buttergebäck wurden Jahr für Jahr gebacken und danach in großen Lebkuchendosen verpackt. Bis heute sind Vanillekipferl und Spritzgebackenes mein Lieblingsgebäck und sie gehören als absolutes Muss zu meiner Weihnachtsbäckerei dazu.  Und dann erst die Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt! Diese Gerüche und die Leckereien! Kandierte Äpfel, Lebkuchen und was es sonst noch so gab. Aber auch der Rest der Stadt verströmte einen gewissen Zauber für mich. Überall leuchteten die Lichter und die Schaufenster, die es damals noch gab, waren der wahr gewordene Traum eines jeden Kindes. Steiff-Tiere, Lego und Playmobil erzählten ganze Geschichten und man konnte sich nicht satt sehen, a...

Urlaub zu Hause ist eigentlich kein richtiger Urlaub

Kennt ihr das? Am Ende des Jahres ist überraschenderweise noch ziemlich viel Resturlaub da und den muss man nehmen, weil man keine Urlaubstage mit ins neue Jahr nehmen soll? Ich war doch recht überrascht, dass ich noch so viele Tage übrig habe. Immerhin waren wir im Frühsommer fast drei Wochen weg und dann hatte ich auch im August noch ein paar freie Tage. Wie dem auch sei, ich habe Urlaub. Zwei Wochen um genau zu sein. Die erste habe ich schon hinter mich gebracht und ich muss sagen, wegfahren wäre definitiv die bessere Wahl gewesen ... Aber leider haben mein Mann und ich uns dem gestellt, was wir uns schon seit einiger Zeit vorgenommen haben. Wir haben Wohnzimmer und Küche gestrichen, was nach acht Jahren dringend nötig war. Die ein oder andere Ecke war doch schon nicht mehr so schön anzusehen. Jetzt liegt noch eine weitere Woche Urlaub vor uns. Eigentlich hatten wir wegfahren wollen und ganz liebe Freunde besuchen wollen,  (An dieser Stelle eine dicke Umarmung an meine Nordlicht...

Warum tue ich mir das eigentlich an?

Warum bin ich eigentlich auf die Idee gekommen Zeitreiseromane zu schreiben? Konnte ich nicht ahnen, wie viel Arbeit die machen? Hätte ich nicht zum warm werden mit einem einfachen Liebesroman anfangen können, der in der Gegenwart spielt? Es ist schon zeitaufwendig nur zu schreiben. Also versuche ich meinen Schreibstil zu verbessern, feile hier ein bisschen und dort wenig. Die Geschichte soll auch unterhaltsam sein, also überlege ich mir einen, hoffentlich, interessanten Plot. Aber musste ich dann wirklich auf etwas kommen, dass zum Teil in der Vergangenheit spielt? Es gibt so viele Sachverhalte, Fakten etc. die ich prüfen muss, damit ich keine  reinen Fantasyromane schreibe. Meine Leser haben ein Anrecht auf korrekte Daten. Klar, dass ich dazu Geschichtsbücher wälze, Daten und Zusammenhänge herausschreibe. Der Sieg der Engländer gegen die Spanier 1588 kann man überall nachlesen, das ist nicht schwer herauszufinden. Aber wie war das noch mal mit dem elisabethanis...

Suchtgefahr

Kennt ihr Pinterest? Sicherlich habt ihr das kleine geschwungene, weiße P auf rotem Hintergrund schon auf diversen Internetseiten entdeckt. Doch was hat es damit auf sich? Im Grunde genommen ist es eine übergroße Pinnwand, auf der man alle möglichen Bilder anheften kann, die man findet und die einem gefallen. Man kann verschiedene Pinnwände mit unterschiedlichen Themen erstellen. Ich habe mir unter anderem eine Pinnwand mit Büchern, die ich gelesen habe, erstellt sowie eine mit Bildern von Mainz. Man kann aber auch, wie bei Twitter allen möglichen Pinnwänden folgen und das ist einfach gigantisch. Seiten denen man folgt, erscheinen auf der Startseite und man bekommt Bilder in Hülle und Fülle. Ich glaube, es gibt kein Thema dort, das es nicht gibt. Gerade für mich, die ich viel über historische Kostüme lernen möchte, gibt es unendlich viele Seiten. Die aller schönsten, originalgetreuen Kleider als auch echte Kostüme aus allen Epochen kann man dort bewundern. Aber auch Einrichtungen vo...

100.000 oder 400

Ich gebe es zu, ich habe ein schlechtes Gewissen. Die letzten Wochen habe ich nicht wirklich viel über das Schreiben berichtet und auch über die Fortschritte sehr bedeckt gehalten. Es ist jedoch nicht so, dass es nicht vorwärts ging. Ich habe vielleicht nicht ganz so viel Zeit zum Schreiben, wie ich es gerne hätte, aber wenn ich abends nicht allzu müde bin, dann nehme ich mir immer wieder den Laptop und schreibe. Außerdem gibt es ja auch noch Wochenenden. Da ich aber heute die 100.000 Wort Marke geknackt habe und der Roman somit über 400 Seiten stark ist, dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit für einen kleinen, unkorrigierten, Ausschnitt aus dem dritten Teil ist. Ihr seht also, dass es langsam vorangeht, aber immerhin geht es vorwärts. Und wenn es euch tröstet, es fehlt nicht mehr viel. Und jetzt viel Spaß beim Lesen:    »Konntest du etwas entdecken?«, fragte Phil seinen Onkel, der von einem Rechner zum anderen lief und die einzelnen Computer aufmerksam prüfte. Phils Au...

Nie wieder!

Kennt ihr diese Werbung mit "Fernsehen, wann ich will?" Ich auch und nun bin ich eine Erfahrung reicher. Ich habe ein günstiges Angebot in Anspruch genommen und mir eine dreimonatige Flatrate bei besagtem Anbieter gebucht. Dort stand auch gleich, dass sich das Abo nach Ablauf der Zeit immer um einen Monat verlängert, wenn man das nicht vorher beendet. Nun, was werde ich wohl gleich mit Kenntnisnahme davon gemacht haben? Richtig, eingestellt, dass ich keine Verlängerung wünsche.  Man kann sich meine Verwunderung vorstellen als ich nach Ablauf dieser Zeit plötzlich eine Rechnung für meine Nutzung des Programms erhalten habe. Immerhin war ich davon ausgegangen, dass ich mein Abo ordentlich gekündigt habe. Also habe ich mich wieder auf die Suche nach der Seite in den Kontoeinstellungen gemacht, bei der man das Abo beenden kann. Was sehen meine müden Augen? Nix, aber auch gar nix! Es gibt diesen Punkt nicht. Gut, wenn es das so nicht mehr gibt, dachte ich mir, schreibe ich eine...