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Sinnkrise

Eigentlich hatte ich schon früher einen neuen Blogpost verfassen wollen, doch dann kam es zu einem Zwischenfall, der mich dazu gebracht hat, mich noch weiter in mein Schneckenhaus zu verziehen. Schon vor einigen Jahren hatte der sogenannte Platzhalter-Skandal die Self-Publisher-Szene erschüttert. Es ging damals um eine Autorin, die auf ziemlich dreiste Art aus den Texten einer anderen, sehr erfolgreichen, Autorin kopiert und in ihr Buch eingefügt hatte. Das Buch wurde zum Erfolg und dann kam es, wie es kommen musste, jemand erinnerte sich an das andere Buch und die plagiierten Textstellen fielen auf. Die Ausrede, sie hätte es als Platzhalter genutzt und vergessen, die Stellen umzuschreiben, war mehr als weit hergeholt und ich glaube bis heute nicht daran, dass es ein Versehen war. Ein Aufschrei ging damals durch die Bücherlandschaft und mit einem Schlag schauten sie alle wieder auf die Indie-Autoren herab. Alles, was gute Indie-Autoren aufgebaut hatten, geriet in Vergessenheit und der...

Ein etwas verspäteter Jahresrückblick und ein kleiner Ausblick auf 2016

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Ende 2014 hatte ich einen kleinen Ausblick auf das gegeben, was ich für das Jahr 2015 vorhabe. Heute nutze ich die Gelegenheit zu prüfen, was ich geschafft habe, und was nicht ... Mal schauen, was dabei rauskommt :-)  Die Veröffentlichung von " Für immer und immer " stand ganz weit oben. Leider verzögerte sich diese bis in den März hinein, da meine Korrektorin zwischenzeitlich erkrankt war. Aber das Buch wurde veröffentlicht! Zwei Bücher waren für das Jahr geplant ... Mhm, das ist nicht so ganz einfach zu beantworten ... Der Kurzroman, den ich damals erwähnt habe, entpuppte sich nicht als solcher, sondern als " Mission Glasschuh ", einen vollständigen Roman mit über 120.000 Worten. Darum hat es mit den zwei Büchern nicht so ganz funktioniert. Aber das zweite Buch von dem ich geschrieben hatte, ist "Liebe - Klappe, die zweite" und das erste Drittel ist bereits vollendet. Außerdem und das stand bis August nicht auf meiner Agenda, kam dann noch meine Arb...

Ich bin verliebt :-) oder Patchwork Part I

Keine Sorge, meine neue Liebe gilt keiner Person, sondern einem neuen Programm, das ich mir zugelegt habe. Ich glaube, dass ich schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, das ich technisch interessiert bin und immer auf der Suche nach Neuem bin. Bei meiner neuesten Kauf handelt es sich um eine weitere Schreibsoftware, die ich heute ein wenig vorstellen mag.  Während "Einsatzort Vergangenheit" noch mit Word geschrieben wurde, sind die folgenden Bücher alle mit Papyrus Autor geschrieben worden. Ein wirklich hervorragendes Tool für Autoren. Noch immer bin ich begeistert von der Stilanalyse sowie dem integrierten Duden. Wer einmal mit Papyrus geschrieben hat und dann, so wie ich, im täglichen Leben gezwungen ist, mit Office zu arbeiten, wird es jedes Mal schmerzlich vermissen. Wenn es ums Schreiben und die Überarbeitung geht, gibt es so schnell nichts, das Papyrus das Wasser reichen kann und ich möchte es wirklich nicht mehr missen. Die aktuelle Version, Papyrus 8, wurde ger...

Besser Schreiben lernen

Wer glaubt, dass Schreiben ein Talent ist, das man einfach so aus dem Ärmel schüttelt, und so drauf loslegen kann, der irrt. Sicherlich gehört zum Schreiben ein gewisses Talent, und eine große Portion Vorstellungskraft. Und Durchhaltevermögen. Aber vor allen Dingen ist es viel Arbeit. Arbeit an sich selbst und am Schreibstil. Vor vier Jahren habe ich angefangen zu schreiben, aus einer Laune der Natur heraus. Herausgekommen ist dabei »Einsatzort Vergangenheit«, der Anfang meiner Zeitreiseserie. Wenn ich das Buch heute in die Hand nehme und darüber lese, zucke ich an einigen Stellen immer wieder zusammen, und frage mich, ob ich wirklich die Person war, die dieses Buch geschrieben hat. Vergleiche ich es mit »Mission Glasschuh«, dem neuesten Buch der Reihe, dann stelle ich fest, dass ich mich weiterentwickelt habe. Das hat natürlich mit der Übung zu tun, mit jedem Wort, das man schreibt, mit jedem Buch, das man liest, ändert man sich. Man probiert Neues aus, testet, merkt sich, was ande...

Die schonungslose Wahrheit über Weihnachtsmärkte!

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Sind wir ehrlich: Weihnachtsmärkte nerven! Egal, wie groß oder klein sie sind, sie sind in jedem Fall immer hoffnungslos überfüllt. Da entwickelt sich das Vorhaben "Glühwein kaufen" zu einer der zwölf Arbeiten des Herkules. So läuft das bei mir immer ab: Ich dränge sich vorsichtig an den dicht an dicht stehenden Menschen vorbei, immer darauf bedacht, niemanden anzurempeln. Ich will ja vermeiden, dass ich mit Glühwein bekleckert werde, weil ich mal wieder vergessen habe, die alte Jacke anzuziehen und stattdessen wieder die gute Lieblingsjacke trage. Habe ich es dann unbeschadet zur Theke geschafft, meine Bestellung aufgegeben, geht es nun zurück zur wartenden Gruppe. Nur, dieses Mal bin ich genauso beladen, wie die anderen. Also versuche ich nicht nur etwas von unserem Glühwein zu verschütten, sondern auch noch den anderen leicht angeheiterten Weihnachtsmarktbesuchern auszuweichen. Schwupps, da hat einer den Arm ausgefahren und ich mache eine Vollbremsung. Der Glühwein schwa...

Verschnaufpause

Es ist Montagabend, auf meinem Adventsgesteck brennt das erste Lichtlein und ich trinke einen heißen Tee, genieße die Ruhe. Die letzten Wochen waren unglaublich hektisch und irgendwann einmal habe selbst ich geglaubt, dass meine Tage länger sind als 24 Stunden. Es gab Tage, an denen ich mir gewünscht habe, einen Helikopter zu besitzen, um das Verkehrschaos auf den Straßen umfliegen zu können. Ich war es irgendwann leid, fast drei Stunden am Tag im Auto zu verbringen, nur um zur Arbeit oder nach Hause zu fahren. Nächstes Jahr sollte ich mir wirklich überlegen, meinen Jahresurlaub in die dunkle Novemberzeit zu legen, und so dem Chaos auf den Straßen zu entgehen. Die Vorbereitungen für die Veröffentlichung von  Mission Glasschuh  waren zeitintensiv und haben einen Großteil meiner Zeit in Anspruch genommen. Dieses Mal ging glücklicherweise alles mit dem Korrektorat gut und ich musste nicht, wie letztes Mal, um meinen Zeitplan bibbern, oder alles verschieben. Seit dem 26.1...

Schreibend Gutes tun – eine Weihnachtsanthologie für den guten Zweck

Schreibend Gutes tun – eine Weihnachtsanthologie für den guten Zweck Eine Weihnachtsanthologie für den guten Zweck: Sechzehn Autorinnen und Autoren lassen ihre Lieblingscharaktere bereits erfolgreicher Romane und Reihen in einer exklusiven Kurzgeschichte Weihnachten feiern. Der Erlös der Verkäufe wird zu einhundert Prozent zugunsten der Bärenherzstiftung in Wiesbaden gestiftet. Weihnachtszeit – frisch gebackener Plätzchenduft, liegt in der Luft. Kerzen tanzen und werfen ein heimeliges Licht an die festlich dekorierten Wände. Erinnerungen an unsere Kindheit werden wach. Erinnerungen, die wir auch unseren Kindern weitergeben möchten. Doch was, wenn es das letzte Weihnachtsfest für ein Kind sein könnte? Erhalten Eltern die Diagnose, dass ihr Kind unheilbar krank ist, zieht es ihnen den Boden unter den Füßen weg. Klinikaufenthalte und die Angst vor dem »Danach« werden zum Alltag. Die Bärenherzstiftung in Wiesbaden begleitet unheilbar kranke Kinder und ihre Familien auf ihrem...