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Warum ich gerne Zeitreisende wäre und warum die Gegenwart doch ganz nett ist

Wer er es noch nicht mitbekommen hat, dem sei gesagt, Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert. Sie sind ein Traum, der fast so alt wie die Menschheit ist. Allerdings sind es die Reisen in die weitere Vergangenheit, die mich am meisten interessieren. Reisen in die Zukunft oder einfach nur ein paar Jahre im eigenen Leben zurückzureisen und Ereignisse, die damals nicht so gelaufen sind, wie man es wollte, zu ändern, sind  merkwürdigerweise nicht ganz mein Ding. Stellen wir uns aber mal vor, dass ich  durch Zufall in den Besitz einer Zeitmaschine käme, die ähnlich wie die meiner Protagonisten Laura und Phil funktioniert? Da liegt sie nun also vor mir, ich könnte in jede Epoche reisen, die ich jemals besuchen wollte. Mein Traum wird wahr, aber was nun? Wage ich den Schritt? Oder bleibe ich doch lieber in der sicheren Gegenwart. Ich bin ein großer Freund von Pro und Kontra Listen, also habe ich mir auch für diesen Fall eine solche erstellt. Fangen wir mit den Gründen FÜR Z...

Planlos?

Manchmal gibt es im Englischen Ausdrücke, die man einfach nicht ins Deutsche übersetzen kann. Oder kennt jemand von Euch den Ausdruck "Pantser"? Nein? Ist auch keine Schande, sondern vermutlich nur denjenigen bekannt, die sich ein wenig näher mit englischen Schreibratgebern auseinander gesetzt haben. Doch was bedeutet es? Es leitet sich ab von "Fly by the seats of your pants" und bedeutet ungefähr: "Schreiben, was einem in den Sinn kommt". Es beschreibt also jemanden, der im Gegensatz zu jemandem, der seinen Roman bis ins kleinste Detail plottet, nur eine ungefähre Ahnung von dem hat, was in seiner Geschichte vorkommen soll. Welcher Kategorie bin ich eigentlich zuzuordnen? Bisher war ich ganz klar ein Pantser. Ich meine, ich habe "Einsatzort Vergangenheit" angefangen zu schreiben, da war die Geschichte nur zu meiner Unterhaltung gedacht. Erst nachdem sich eins nach dem anderen ineinander fügte und die Story weit über das hinausging, was ich mir...

Den gebe ich nicht mehr her!

Und damit meine ich ausnahmsweise mal nicht meinen Mann, wobei für ihn selbstverständlich das Gleiche gilt. Nein, heute mache ich mit mal einen Ausflug in die Welt der Küchenwundergeräte. Nachdem sich in den letzten vier Jahren drei Pürierstäbe bei der geringsten Anstrengung ins Nirwana verabschiedet haben, musste Ersatz her. Da die letzten Geräte bereits Markengeräte waren, stellte sich die Frage, welches Gerät es schafft so etwas Unzerstörbares wie einen Kürbis zu pürieren? Ja, ihr seht, wir stellen hohe Ansprüche an unsere Küchenutensilien. Auf meinen Recherchen welches Gerät wir uns als nächstes aussuchen, bin ich immer wieder über den Zauberstab von ESGE gestolpert. Der Preis für dieses Teil ist jedoch alles andere als zauberhaft, das kann ich euch sagen. Und doch hat es mich nicht losgelassen, darum bin ich vor ein paar Wochen beim Besuch der Rheinland-Pfalz-Ausstellung über meinen Schatten gesprungen und habe das Luxusset mit allem drum und dran gekauft. Man kann den S...

Könnte mein Tag bitte 48 Stunden haben?

Kennt ihr das auch? Morgens klingelt der Wecker zu einer extrem unchristlichen Zeit ( in meinem Fall kurz vor halb sechs) und abends schleppt man sich wie immer viel zu spät ins Bett. Wenn man dann überlegt, was man den Tag über geschafft hat, stellt man fest, dass man eigentlich kaum etwas bewegt hat. So geht es mir momentan jedenfalls und dabei gibt es so vieles, was ich tun möchte: weiterschreiben am vierten Band von "Einsatzort Vergangenheit" die notwendigen Recherchen dazu machen überhaupt mal wieder ein Buch zum Spaß lesen einen meiner vielen Filme/Serien anschauen, die ich mir gekauft habe und die nur auf mich warten. Die dicke Staubschicht auf dem Regal zeugt davon, dass ich nicht wirklich dazu komme.  Was mich dazu bringt, dass ich auch noch meinen Frühjahrsputz machen müsste, aber ich glaube wirklich, dass man Prioritäten setzen muss und ich diesen Punkt erst einmal hinten anstelle ein paar Blogger anschreiben und sie fragen, ob sie meine Bücher lesen und ...

Endlich geschafft!

Nach nur 20 Jahren und ungefähr vier Anläufen habe ich es endlich geschafft Pride und Prejudice zu lesen. Ich hatte über meine Schwierigkeiten mit dem Buch schon ein Mal in diesem Blog berichtet: Geht es nur mir so?  Irgendwann in den letzten Tagen hatte ich dann beschlossen, dass ich es nun doch endlich mal durchziehen müsste. Es konnte doch nicht mit rechten Dingen zugehen, dass ich die Miniserie von 1995 einfach fantastisch finde und das Buch extrem langweilig ist. Also habe ich meinen inneren Schweinehund besiegt und mir das Buch wieder vorgenommen. Nun, was soll ich sagen? Es wird nicht mein Lieblingsbuch, so viel steht fest. Die Geschichte hat immer noch ihren Reiz und einige Abschnitte waren auch amüsant. Zwischenzeitlich jedoch war ich mir nicht sicher, ob ich Elizabeth Bennett überhaupt leiden kann. Außer ihrer Schwester und möglicherweise dem Vater gab es fast keine handelnde Person, die vor Elizabeths Augen Gnaden fand. Erst später waren es Mr. Darcy und seine Schwe...

Einmal Leipzig und zurück

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Mann, war das ein Tag! Morgens um kurz nach fünf klingelte der Wecker. Im Grunde genommen war das keine ungewöhnliche Zeit für mich, denn viel später stehe ich die Woche über auch nicht auf. Aber ist es nicht merkwürdig, sobald man für etwas anderes früher aufstehen muss, als die Arbeit ist man morgens viel fitter und wacher? Mir geht es jedenfalls so. Kaum eine Stunde später saß ich dann auch schon im Zug, der mich nach Frankfurt bringen sollte, wo mein Zug nach Leipzig auf mich wartete. Glücklicherweise handelte es sich auf dem Hin- und Rückweg um eine Direktverbindung, sodass ich keine größeren chaotischen Umsteigaktionen zu erwarten hatte. Ich muss sagen, dass ich, was Fahrten mit dem Zug angeht in letzter Zeit wirklich viel Glück habe und bisher keine Ausfälle oder Verzögerungen zu verzeichnen habe. Je näher Leipzig rückte, umso aufgeregter wurde ich. Denn immerhin hatte ich dort eine Art Blind Date. Ich habe mich mit meiner Autorenfreundin Laura Newmann getroffen und wir kann...

Immer weiter, immer weiter

Wer glaubt, dass ich mich nach der Veröffentlichung von "Endstation Vergangenheit?" auf die faule Haut lege und mich ausruhe, dem sei gesagt, dass er oder sie sich irrt. Oberste Priorität hat die Erstellung des Taschenbuchs, das habe ich leider bisher ein wenig vor mir hergeschoben. Wer aber einmal ein Buch bei Createspace eingestellt hat, weiß, dass das Ganze sehr aufwendig und nervenaufreibend ist. Die Datei hat man eigentlich recht schnell hochgeladen. Das Problem ist für mich die Erstellung des Covers. Ich bin keine Grafikerin und bin in diesem Fall komplett auf mich selbst und meine mageren Kenntnisse auf diesem Gebiet angewiesen. Irgendwie dauert es immer ewig, bis ich das alles so hinbekommen habe, wie Createspace es vorschreibt. Aber ich habe es schon zwei Mal geschafft, da werde ich es wohl auch noch ein drittes Mal hinbekommen. Ich bin da ziemlich zuversichtlich, dass ich das am Sonntag erledigen werde. Und warum nicht am Samstag? Ich kann diese Frage förmlich h...